Wird Joao-Victor-Wechsel zum Streitfall?

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Die Erste Liga könnte ihre eigene "Causa Christoph Monschein" bekommen.

Der Wechsel des aktuell dopinggesperrten Joao Victor vom Kapfenberger SV zum LASK basiert auf unklaren Vertragsverhältnissen. Bei den Steirern ist man sicher, dass der 23-jährige Brasilianer noch bei den Falken unter Vertrag steht.

"Der Spieler hat bei uns Vertrag, das ist ganz klar. Ich habe das auch überprüfen lassen. Das sind Verträge, die wir mit der Gewerkschaft ausgehandelt haben", so KSV-Präsident Erwin Fuchs bei "Sky".

"Diese Verträge gibt es landauf, landab. Wir haben uns alle daran gehalten, auch der LASK, der solche Verträge hat", versichert Fuchs.

"Es ist interessant, dass der LASK Verträge durchstöbert, gratuliere. Das kann ich auch tun."

Kritische Optionsziehung als Streitpunkt

Laut dem Spieleranwalt von Joao Victor, Dr. Johannes Lehner, habe die Optionsvereinbarung im Vertrag des Brasilianers gegen zwingende Bestimmungen des Kollektivvertrags der Österreichischen Fußball-Bundesliga (KV-ÖFB) verstoßen, die vom KSV gezogene Verlängerung sei demnach nicht wirksam, der Spieler vor der Unterschrift beim LASK vereinslos gewesen.

Für Erwin Fuchs sind die Parallelen zur Posse rund um Christoph Monscheins Wechsel von der Admira zur Wiener Austria offensichtlich.

"Dort hat es noch so ausgesehen, dass der Vertrag bei der Austria nicht gültig wäre. Warum sich das geändert hat, weiß ich nicht", sagt Fuchs.

Letztlich formuliert er auch einen klaren Wunsch: "Ich hoffe, dass sich der LASK und der KSV auch einig werden" - sollte Joao Victor also nicht mehr für Kapfenberg spielen, solle wohl Geld fließen.



Textquelle: © LAOLA1.at

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