SCWN bastelt an Kienast-Deal ohne Sperre

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Die Stürmersuche beim SC Wiener Neustadt ist in vollem Gange und möglicherweise schon bald von Erfolg gekrönt.

Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Herbst-Toptorjäger Hamdi Salihi (15 Tore) ist gut möglich, dass mit Roman Kienast ein weiterer bekannter Name beim aktuellen Tabellen-Zweiten der Ersten Liga andockt.

Sportdirektor Andreas Schicker bestätigt gegenüber LAOLA1 konkreten Kontakt mit dem 33-Jährigen: "Über ihn muss ich nicht viel sagen. Wenn es irgendwie möglich ist, wäre es eine super Sache für uns."

Kienast erklärte zuletzt (HIER im LAOLA1-Interview), wieder in Österreich Fuß fassen zu wollen. "In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob es machbar ist oder nicht", sagt Schicker.

Eine Rolle spielt auch eine Rot-Sperre, die Kienast aus der Schweiz mitnimmt. Damit wäre er in den ersten beiden Frühjahrsrunden auch in Österreich nicht spielberechtigt.

Doch der SCWN-Sportchef hat einen Plan.

Sitzt Kienast Strafe in der Schweiz ab?

"Dadurch, dass die zweite Liga in der Schweiz früher beginnt als die Erste Liga, ist es eventuell möglich, dass er die beiden Spiele Sperre am 2. und 9. Februar noch beim FC Wil absitzt", erklärt Schicker. Diesbezüglich steht er mit Verantwortlichen der Liga in der Schweiz in Kontakt.

Kienast soll also beim Tabellenletzten der Challenge League noch registriert bleiben und danach offiziell beim SCWN unterschreiben. Die aktuellen Transferregelungen (siehe NEWS) machen das möglich.

"Es wäre sehr wichtig, wenn es mit Roman klappt, dass er vom ersten Tag an für uns einsatzberechtigt ist. Ein Duo Salihi-Kienast wäre für die zweite Liga schon ein sehr guter Sturm", hofft Schicker auf eine Einigung.

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Während der eine Angreifer möglicherweise vor der Unterschrift steht, befindet sich der andere am Weg der Besserung.

Am 10. Jänner hat sich Salihi einer Operation unterzogen, bei der ihm ein Netz in der Leiste implantiert worden ist. "Es ist soweit alles gut gelaufen. Wenn die Heilung perfekt läuft, wird er in der Woche vor Ligastart ins Mannschaftstraining einsteigen können. Dann muss man schauen, wie fit er schon ist", so Schicker.

Rapid-Leihgabe neu, Sturm-Leihgabe geht vorzeitig

Weitere Neuzugänge, abgesehen von der Stürmerposition, sind derzeit nicht absehbar. Das gilt auch für ein mögliches Engagement von Tomas Simkovic, der Anfang Dezember mit den Niederösterreichern in Verbindung gebracht wurde.

"Er ist nach wie vor ein Trainingsgast bei uns, hat aber noch Vertrag in Kasachstan (Aktobe, Anm.). Er ist natürlich ein super Spieler, es wäre eine unglaubliche Geschichte für uns", sagt Schicker, der aber eine finanzielle Einigung mit dem Ex-Austrianer für schwierig hält.

Für das Mittelfeld können die Blau-Weißen dafür einen verheißungsvollen Nachwuchskicker neu an Board begrüßen: "Mit Denis Bosnjak (20/Mittelfeld, Anm.) haben wir von Rapid einen weiteren jungen Spieler dazubekommen. Mit ihm wollen wir unseren Weg mit jungen Kooperationsspielern, den wir in dieser Saison eingeschlagen haben, fortsetzen."

Nicht nach Wunsch verlief das Leihgeschäft mit Philipp Seidl (20/rechter Verteidiger), der erst im Sommer von Sturm Graz zum SCWN gestoßen ist. Sein Leihvertrag wurde nach drei Einsätzen im Herbst aufgelöst, er wird vermutlich leihweise zum SV Lafnitz in die Regionalliga Mitte wechseln. Dazu lief auch der Vertrag mit Mirza Jatic aus.

Direktaufstieg wäre "eine Sensation"

Für das Frühjahr sehen sich die Neustädter gerüstet, wenngleich ein harter Kampf um die Aufstiegsplätze erwartet wird. "Fünf Mannschaften sind vorne dabei, vier davon dürfen aufsteigen. Ried ist von der Qualität her top, Innsbruck genauso. Von den Möglichkeiten her sind die beiden Teams überragend. Wenn einer der beiden auslässt, können wir es vielleicht sogar direkt schaffen. Das wäre eine Sensation", sagt Schicker.

Aber auch der dritte Platz wäre ein Top-Ergebnis, dann würde es in die Relegation gegen den Letzten der Bundesliga gehen. "Aber im Frühjahr muss wieder sehr viel zusammenpassen, auch Hartberg hat eine überragende Herbstsaison gespielt", warnt der SCWN-Sportchef.

Nicht nur auf sportlicher Ebene laufen die Aufstiegs-Pläne auf Hochtouren. So ist bei einem Aufstieg unter anderem die Stadionfrage zu klären: "Der Vorstand arbeitet Tag und Nacht daran, dass - sollten wir es sportlich schaffen - auch alles andere machbar ist."

Textquelle: © LAOLA1.at

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