Fusion von Wacker und Wattens?

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Es gibt Fusionspläne zwischen den Erste-Liga-Klubs-Klubs Wacker und Wattens.

Das berichtet die "Tiroler Tageszeitung". Demnach forciert Tirols Politik ein Fußballmodell, das von der Akademie bis zu den Profis reicht. Als Vorbild dienen die Handballer (Schwaz/HIT).

"Es muss im Sinne aller sein, die Kräfte zu bündeln", so LH-Stv. Josef Geisler. Die Idee ist nach der Liga-Reform Wacker ganz oben als Zugpferd zu haben und darunter Wattens als ambitionierten Ausbildungsverein.

Die "TT" führt in ihrem Artikel zehn Anhaltspunkte (u.a. Modell Salzburg/Liefering, Akademie, Finanzen, Infrastruktur, Fan-Potenzial) an. Die beiden Vereine reagieren daraufhin und schreiben Reaktionen per Mail aus, bleiben dabei zurückhaltend.

„Der FC Wacker Innsbruck versteht sich als eigenständiger Mitgliederverein und in diesem Sinne werden wir auch handeln. Wir nehmen die politischen Ambitionen „die Kräfte zu bündeln” zur Kenntnis, wollen aber in entsprechende Gespräche eingebunden werden. Grundsätzlich stehen wir einer Bündelung von Synergien und Ressourcen im Sinne des Spitzenfußballs in Tirol immer zur Verfügung. Im Rahmen des Projekts „Profiles – going for goals“ wird diese Zusammenarbeit bereits erfolgreich gelebt. Darüber hinaus sehen wir in vielen, weiteren Bereichen enge Kooperationsmöglichkeiten und freuen uns auf gemeinsame Gespräche auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen der WSG Wattens und der Tiroler Landespolitik.“

Und das sagt Wattens-Präsidentin Diana Langes.

"Bisher haben keine konkreten Gespräche stattgefunden, die ein solches Bündnis zum Thema gehabt hätten. Deshalb können wir derzeit auch nichts dazu sagen. Festhalten möchte ich, dass wir alle unsere Mitkonkurrenten zutiefst respektieren und niemanden, wie in den Medien geschrieben, als Feindbild ansehen. Ende November wird es, wie medial richtig erwähnt, ein Gespräch zwischen Verantwortlichen der WSG Wattens und der Landespolitik geben. Dieses Gespräch haben wir lange und aktiv gesucht. Dort werden wir unsere Visionen kommunizieren. Sollte es Neuigkeiten oder Entwicklungen geben, werden es – wie gewohnt - unsere Fans als erste erfahren."

Dementi sehen anders aus.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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