Sicherheits-Probleme vor Derby in Linz

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Das Linzer Derby zwischen dem LASK und Blau-Weiß Linz (Freitag, 20:30 Uhr) steht unter keinen besonders guten Vorzeichen.

Zentrales Problem ist die Sicherheit, die schon nach dem ersten Duell in Pasching großes Thema war. Die Gästefans werden daher großteils ausbleiben.

"Wenn von uns 150 Fans kommen, ist es viel", heißt es aus der Geschäftsstelle zur "Krone".

Konkreter Grund für das Fernbleiben: Die Anhänger von Blau-Weiß wollen nicht in einen Käfig, der noch dazu von Plexiglas umgeben ist, das aufgrund der Temperaturen zuletzt vereist war.

Bis zum Spieltag dürften sich die Wetterbedingungen auch kaum ändern, weshalb man nur mit rund 4000 Besuchern rechnet.

Sicherheitstechnisch stelle sich der LASK aber auf ein volles Haus ein: "Das wünschen wir uns", sagt Manager Alexander Friedl. Bei der Sicherheitsbesprechung gab es für die Athletiker ein "Befriedigend".

Erste Umbauarbeiten, keine langfristige Lösung

Nach dem ersten Aufeinandertreffen, bei dem die Polizei aufgrund von Krawallen Tränengas einsetzen musste, wurde die Pufferzone zwischen den benachbarten Fansektoren umgebaut und ein eigener Eingang für die Exekutive eingerichtet. Auch die Zäune wurden verbessert.

"Wir haben Geld in die Hand genommen", erklärt Friedl. Langfristige Probleme dürften damit aber wohl nicht gelöst werden. Erst recht nicht, wenn der LASK aufsteigen sollte und Fangruppen von Rapid, Austria oder Sturm nach Pasching kommen.

"Wir sind am Planen, aber es ist nicht einfach", so Friedl, der auch mit einem Verkehrs- und Parkplatzproblem um das Stadion zu kämpfen hat.

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