Ried spricht Hausverbote gegen Fans aus

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Die SV Ried spricht sich klar gegen Gewalt im Stadion aus und erteilt deshalb sechs Personen Hausverbot.

Grund dafür sind die Vorfälle im Spiel gegen Mattersburg (28. Mai) in der abgelaufenen Bundesliga-Saison. In Zusammenarbeit mit der Polizei wurden die Übeltäter ausgeforscht, die "die Grundsätze der SV Ried nicht respektiert haben". "Diese Personen wurden vom Verein persönlich über ihr Fehlverhalten aufgeklärt und mit jeweils einem halbjährigen Hausverbot belegt", heißt es vom Verein.

Spiel musste unterbrochen werden

In der Partie Ende Mai wurde mit einer 2:3-Niederlage der Abstieg der SV Ried aus der Bundesliga besiegelt. In der Schlussphase gingen die Emotionen im Rieder Fan-Sektor hoch und das Spiel musste für einige Minuten unterbrochen werden. Schiedsrichter Dominik Ouschan schickte die Mannschaften in die Kabine, ehe die Partie zu Ende gespielt werden konnte.

Im Bezug auf die Vorfälle im Spiel gegen Blau Weiß Linz am 11. August 2017 sind die Ermittlungen der Behörden noch im Laufen. "Aufgrund der derzeit vorliegenden Informationen geht die SV Ried davon aus, dass die Aggressionen bei diesem Spiel nicht von den Rieder Fans ausgegangen sind", heißt es in der Aussendung.

„Der Ordnerdienst von Blau-Weiß hat massiv versagt", wird Bezirksinspektor Friedrich Glechner in den "OÖN" zitiert.

Textquelle: © LAOLA1.at

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