Durmus-Traumtor bei Ried-Sieg

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Bundesliga-Absteiger SV Ried verhindert den totalen Fehlstart in die Erste-Liga-Saison.

Im Spitzenspiel der 2. Runde können sich die Innviertler bei Austria Lustenau mit 2:0 durchsetzen. Ilkay Durmus bringt die Elf von Trainer Chabbi in Führung, der Ex-Lustenauer versenkt in der 19. Minute einen absoluten Traumschuss im Kreuzeck. Thomas Fröschl besorgt per Kopf das 2:0 (81.).

Nach dem 0:1 gegen Wr. Neustadt zum Auftakt feiert Ried somit den ersten Sieg nach dem Abstieg.

Lustenau muss die erste Saison-Pleite einstecken und muss sich zudem um Lucas Barbosa sorgen. Der Stürmer prallt in der 63. Minute mit Boateng zusammen und ist sichtlich benommen. Weil Lustenau zu diesem Zeitpunkt bereits drei Mal gewechselt hat, beißt Barbosa durch, ehe er in der 83. Minute doch vom Feld muss. Er wirkt orientierungslos und wird ins Krankenhaus gebracht.

Die erste nennenswerte Gelegenheit fanden noch die Hausherren vor. Nach einem Freistoß von Daniel Sobkova kam Ronivaldo in aussichtsreicher Position an den Ball, konnte diesen jedoch nicht bändigen (7.). Ansonsten war von den Vorarlbergern, die in der Vorwoche mit dem 5:1 beim FAC fulminant gestartet waren, offensiv nichts zu sehen.

So blieb es Durmus vorbehalten, das einzige Highlight in der ersten Spielhälfte zu setzen. Der 23-Jährige nahm sich aus 28 Metern ein Herz und versenkte den Ball genau im Kreuzeck.

Ried übernimmt das Kommando

Der Absteiger aus dem Innviertel übernahm nach dem Seitenwechsel das Kommando und kam zu besseren Möglichkeiten als vor der Pause. Ronny Marcos schob den Ball nur wenige Augenblicke nach Wiederbeginn aus 17 Metern völlig unbedrängt knapp am Tor vorbei. Julian Wießmeier, einer von fünf Riedern mit Lustenau-Vergangenheit in der Startelf, prüfte Alexander Sebald im Tor der Vorarlberger mit einem platzierten Flachschuss (52.).

In weiterer Folge verflachte die Partie zusehends. Aufregung gab es erst in der 78. Minute, als die Gäste nach einer Attacke an Wießmeier ein elfmeterwürdiges Foul erkannt haben wollten. Schiedsrichter Andreas Heiß ließ jedoch zurecht weiterspielen. Die Entscheidung fiel dennoch nur wenige Momente später. Nach einer Durmus-Flanke kam der eingewechselte Fröschl an der Torraumgrenze völlig unbedrängt zum Abschluss.

Textquelle: © LAOLA1.at

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