Relegation: Protest von Wr. Neustadt?

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Muss der SKN St. Pölten doch noch um den Verbleib in der Bundesliga bangen?

Nachdem sich die Kühbauer-Elf in der Relegation mit einem Gesamtscore von 3:1 gegen Wr. Neustadt durchgesetzt hat, steht nun ein Protest der Verlierer im Raum. Grund dafür ist SKN-Spieler David Atanga.

Der 21-Jährige war in dieser Saison zuvor bereits für Liefering und Salzburg im Einsatz. Laut FIFA-Regulativ dürfen Spieler zwar bei drei Vereinen registriert sein, aber nur für zwei auflaufen. Zwar einigte sich die Bundesliga auf die Kooperationsspieler-Relegung, die es möglich macht, für mehr als zwei Klubs pro Saison zu spielen, im Fall einer Klage könnte aber die FIFA-Regel zum Tragen kommen.

Ob Wr. Neustadt tatsächlich Protest einlegt, steht noch nicht fest. Präsidentin Katja Putzenlechner dazu gegenüber der "Krone": "Ich bin als Vorstand verpflichtet, das Beste für meinen Verein zutun.“

Sollte Wr. Neustadt protestieren, wäre erneut die Bundesliga gefragt, eine Entscheidung zu treffen. Wird dem Protest stattgegeben, würde das Rückspiel wohl mit 0:3 strafverifiziert. Damit hätte Wr. Neustadt das Relegationsduell mit einem Gesamtscore von 3:2 gewonnen.

"Es handelt sich um einen Bewerb der Bundesliga und sollte es zu einem Protest kommen, sind die Gremien der Bundesliga dafür zuständig", erklärt ÖFB-Generalsekretär Thomas Hollerer gegenüber LAOLA1.

Die Kooperationsspieler-Regelung sorgte bereits im Februar für Diskussionen. Salzburgs Sportchef Christoph Freund hatte damals bei "Sky" keine Bedenken: "Ich denke nicht, dass das jemand klagen wird, weil es ja ein gemeinsamer Beschluss der Vereine mit der Liga und dem ÖFB ist. Jeder hat dieselben Regeln, jeder kann damit arbeiten."

Textquelle: © LAOLA1.at

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