Der Aufstiegs-Experte

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Karl Daxbacher ist wieder da.

Nachdem sich der SKN St. Pölten im Herbst vom 63-Jährigen getrennt hat, setzt nun der FC Wacker Innsbruck auf den Trainer-Routinier (Alle Infos!).

„Unter seiner Führung wollen wir den Erfolgslauf im Frühjahr fortsetzen“, sagt General Manager Alfred Hörtnagl. Aktuell liegen die Innsbrucker zwölf Punkte hinter Spitzenreiter LASK an fünfter Stelle der Ersten Liga.

Doch mit Daxbacher haben sie einen echten Aufstiegs-Experten geholt.

Kaum ein anderer Trainer in Österreich hat eine derartige Erfolgsquote aufzuweisen wie „Sir Karl“. Seit 2000 ist er mit jedem Verein, mit dem das rein theoretisch auch möglich war, tatsächlich aufgestiegen. Insgesamt stehen sechs Aufstiege in seiner Vita.

Durchmarsch mit St. Pölten

Seinen Erfolgslauf startete Daxbacher beim SKN St. Pölten. Nach der Auflösung des FCN St. Pölten wurde der Verein aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt neugegründet und startete in der fünfthöchsten Spielklasse, der 2. Landesliga West.

Unter Daxbacher, der vom SV Würmla als Trainer gekommen war, durften die „Wölfe“ sofort über den Aufstieg in die 1. Landesliga jubeln. Dort gelang gleich im ersten Jahr der Durchmarsch und der Aufstieg in der Regionalliga Ost.

Premiere mit den Amateuren

Anschließend wurde der Erfolgscoach Trainer der Austria Amateure. Mit der zweiten Mannschaft seines Herzensklubs feierte der siebenfache ÖFB-Teamspieler in der Saison 2004/05 sensationell den Meistertitel in der Regionalliga Ost.

Die „Jung-Veilchen“ waren das erste Amateure-Team, das den Aufstieg in die Erste Liga schaffte. Daxbacher durfte sich mit den FAK-Amateuren in der ersten Saison in der zweithöchsten Spielklasse sogar über den Herbstmeistertitel freuen.

Mit dem LASK nach oben

2006 engagierte der LASK den Niederösterreicher. In seiner ersten Saison in der Stahlstadt führte Daxbacher die Athletiker zurück in die Bundesliga – mit 13 Punkten Vorsprung auf Schwanenstadt wurde der Meistertitel geholt.

Nach einem Jahr mit den Linzern in der Bundesliga unterschrieb Daxbacher bei der Austria, mit der freilich kein Aufstieg möglich war, weil die Veilchen ja immer in der höchsten Spielklasse des Landes aktiv waren.

Nochmal LASK, nochmal St. Pölten

Im Sommer 2012 folgte die Rückkehr zum LASK, der inzwischen in der Regionalliga Mitte ein eher tristes Dasein fristete. Im ersten Jahr wurde Daxbacher mit den Oberösterreichern zwar Meister, scheiterte in der Relegation aber am FC Liefering. Im zweiten Anlauf, also der Saison 2013/14, klappte es in der Relegation gegen Parndorf mit der Rückkehr in die Erste Liga.

Nach einer überraschenden und eher unschönen Trennung von Seiten der Linzer landete Daxbacher im Sommer 2015 wieder in St. Pölten. Die Folge: der sechste Aufstieg in der Trainer-Karriere des 63-Jährigen. Mit einem neuen Punkte-Rekord führte er die Niederösterreicher in die Bundesliga.

Folgt der siebente Streich?

Textquelle: © LAOLA1.at

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