FC Wacker muss um Lizenz bangen

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Der FC Wacker Innsbruck muss sich Sorgen um die Lizenz für die kommende Saison in der Ersten Liga machen.

Laut "Tiroler Tageszeitung" war die erste Rückmeldung der Bundesliga auf die eingereichten Unterlagen nicht positiv. "Wir hatten angesichts des negativen Eigenkapitals ohnehin mit Auflagen gerechnet", meint General-Manager Alfred Hörtnagl dazu.

Für die Liga seien noch einige Fragen zu klären. Hörtnagl will diese vorerst nicht öffentlich beantworten. Man befinde sich in einem laufenden Prozess.

Bis zum 21. April haben die Innsbrucker noch Zeit, für Aufklärung zu sorgen und sich die Lizenz für die kommende Spielzeit zu sichern. Von Auflagen (z.B. einem vierteljährlich zu erbringenden Reorganisationsbericht eines Wirtschaftsprüfers) sei zumindest auszugehen.

Wacker-Präsident Gerhard Stocker gibt sich noch gelassen. Auch ihm ist klar, dass Fragen offen sind: "Deshalb haben wir uns im neuen Vorstand von Beginn an darauf festgelegt, dass der Verein nicht schon bis zum 30. Juni 2017, sondern erst 2018 schuldenfrei sein kann."

Worst-Case-Szenario nicht auszuschließen

Vor der Saison haben die Tiroler den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Es folgten sportliche Enttäuschungen, Zuschauer blieben aus und auch Sponsoren-Gelder. Laut "TT" soll es mündliche Zusagen von Sponsoren gegeben haben, die nicht eingehalten wurden.

Präsident Stocker schließt auch ein Worst-Case-Szenario nicht aus: "Wir müssen rudern. Wenn es sich mit der Lizenz nicht ausgeht, müssen wir umdenken."

Beim Tiroler Rivalen WSG Wattens, der in dieser Saison aus der Regionalliga West aufgestiegen ist, verläuft die Lizenzierungsphase währenddessen weitestgehend problemlos: "Nur einige Verständnisfragen sind zu klären", sagt Klubsekretär Martin Schneebauer.


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