LASK jagt den Punkterekord von St. Pölten

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Nach dem bereits perfekten Aufstieg in die Bundesliga machte der LASK am Dienstag mit einem 1:0-Sieg gegen Wiener Neustadt auch das Meisterstück perfekt.

Die Linzer stellten damit einen Rekord auf: Seit der Einführung der Zehner-Liga in der zweithöchsten Spielklasse ist noch kein Team früher Meister geworden.

"Das krönt unsere überragende Saison. Es ist schön, diesen Erfolg vor den eigenen Fans zu erreichen. Das haben wir uns vorgenommen", sagt Torschütze Rene Gartler.

"Das Spiel war nicht perfekt, aber wir haben drei Punkte geholt. So wird man Meister", meint Reinhold Ranftl.

VIDEO! So fixierte der LASK den Meistertitel (verfügbar ab ca. 0 Uhr):

(Text wird unterhalb fortgesetzt)

Für den LASK ist es der vierte Aufstieg in die höchste Spielklasse seit der Gründung der Bundesliga in der Saison 1974/75: Die Linzer konnten 1978/79, 1993/94, 2006/07 und eben 2016/17 den Meistertitel in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs feiern.

Gartler: "Wir wollen den Punkterekord"

Bevor man sich in Linz voll und ganz auf die Bundesliga konzentriert, soll aber noch ein Rekord fallen: Der Punkterekord in der Ersten Liga. Dieser wurde im Vorjahr vom SKN St. Pölten aufgestellt, der Aufsteiger hatte am Ende der Saison 80 Zähler auf dem Konto.

Der LASK hält derzeit bei 69 Punkten - bei noch fünf ausstehenden Spielen.

"Wir wollen die letzten fünf Spiele gewinnen, das ist unser Ziel. Dann holen wir auch den Punkterekord", so Ranftl. Gartler stellt klar: "Wir wollen den Punkterekord von St. Pölten und das werden wir auch schaffen."

Im Gegensatz zu den Spielern ist Trainer Oliver Glasner der Rekord nicht wichtig. "Rekorde bedeuten mir nicht viel", sagt der Meistermacher. "Dass wir seit 16 Spielen ungeschlagen sind, das bedeutet mir viel. Rekorde sind nur das Ergebnis der Leistung."

Glasner warnt vor Bundesliga

Mit der Leistung seiner Mannschaft in dieser Saison ist der Trainer mehr als zufrieden: "Die Spieler haben sich immer weiterentwickelt, sind besser geworden und haben das umgesetzt, was wir vorgegeben haben", erklärt Glasner das Erfolgsrezept.

Gleichzeitig mahnt er vor zu hohen Erwartungen für die kommende Saison in der Bundesliga. "Ich warne davor, die Trauben zu hoch zu hängen. Wir bleiben Aufsteiger und bescheiden. Wir wissen, dass das Niveau höher ist und wir uns noch weniger Fehler erlauben dürfen. Aber wir sind gerüstet."

Etwas angriffslustiger gibt sich in dieser Hinsicht Rene Gartler: "Wir müssen uns vor niemandem verstecken, das haben wir im Cup (gegen Rapid, Anm.) bewiesen. Die ganze Bundesliga freut sich auf den LASK."

Nach sechs Jahren ist der LASK zurück in der Bundesliga. Das sind die Linzer Aufstiegs-Helden:

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PAVAO PERVAN (29/AUT/Tormann) - Der Kapitän und die Nummer 1. Kam 2010 zum LASK und stieg von Bundesliga in die Erste Liga in die Regionalliga ab. Blieb stets treu.

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FILIP DMITROVIC (21/SRB/Tormann) - Ersetzte im Herbst die verletzte Nummer eins und den Kapitän Pavao Pervan hervorragend.

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CHRISTIAN RAMSEBNER (28/AUT/Innenverteidiger) - Der Abwehrchef kam 2015 von der Austria und ist mit 113 Bundesliga-Einsätzen bereit für die Rückkehr.

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FELIX LUCKENEDER (23/AUT/Innenverteidiger) - Der Linzer ist aus der Abwehrzentrale nicht mehr wegzudenken und auch torgefährlich - traf sechs Mal, zwei Mal im Derby.

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KENNEDY KOFI BOATENG (20/GHA/Innenverteidiger) - Kam vor einem Jahr zum LASK und gab schon die eine oder andere Talentprobe ab.

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PAULO OTAVIO (22/BRA/Linksverteidiger) - Otavio ist Stammspieler und spielte schon bei Stögers 1. FC Köln vor, unterschrieb aber zuletzt bis 2019 beim LASK.

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MAXIMILIAN ULLMANN (20/AUT/Linksverteidiger) - Linzer Eigengewächs ersetzte Otavio immer wieder gut und ist eine der jungen Hoffnungen beim LASK.

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REINHOLD RANFTL (25/AUT/Rechtsverteidiger) - Unangefochten auf der rechten Abwehrseite, auch dank 5 Toren und 7 Assists ein Publikumsliebling.

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MICHAEL LAGEDER (25/AUT/Rechtsverteidiger) - Der Oberösterreicher kam an Reini Ranftl nicht vorbei und deswegen auf wenige Kurzeinsätze.

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PETER MICHORL (21/AUT/Mittelfeld) - Kam 2014 von der Austria und hat sich einen Stammplatz im Mittelfeld ergattert. Linksfuß spielte nur in zwei Partien nicht.

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DOGAN ERDOGAN (20/TUR/Mittelfeld) - Kam 2015 von Samsunpor und zeigte im zentralen Mittelfeld immer wieder ansprechende Leistungen.

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FABIAN MIESENBÖCK (23/AUT/Mittelfeld) - Wechselte im August von Klagenfurt ablösefrei zum LASK, kam aber zumeist nur als Joker. Vertrag läuft aus.

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LUKAS GRGIC (21/AUT/Mittelfeld) - Gehörte zu Beginn der Saison im zentralen Mittelfeld zur Stammelf und traf drei Mal, im Frühjahr kam er seltener zum Einsatz.

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DIMITRY IMBONGO (27/FRA/Außen) - Kam im Winter 2015/16 von Kapfenberg zum LASK und gehört zu den schnellen Außenspielern der Linzer.

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ALEXANDER RIEMANN (25/GER/Außen) - LASK schlug im Winter bei Wacker zu, seine Schnelligkeit passt gut ins Linzer Spiel. Ein Tor und drei Assists stehen zu Buche.

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THOMAS MAYER (21/AUT/Außen) - War im Stuttgarter und Rapid-Nachwuchs, kam vor einem Jahr aus Liefering und kann auf beiden Seiten eingesetzt werden.

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MANUEL KERHE (29/AUT/Mittelfeld) - Der Ex-WAC-Spieler kam 2015, hatte es in dieser Saison nicht leicht, traf aber zuletzt im Doppelpack gegen Lustenau.

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RENE GARTLER (31/AUT/Stürmer) - Der Star der Mannschaft und mit 15 Treffern der Torgarant der Linzer.

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FABIANO (31/BRA/Stürmer) - Wurde 2008 mit Rapid Meister, war bei Wacker, in Griechenland und Ukraine. Der LASK holte ihn als vereinslosen Spieler 2012 in die Regionalliga.

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MARKO RAGUZ (18/AUT/Stürmer) - Jungspund mit kroatischen Wurzeln traf beim Debüt und im Derby. U19-Nationalspieler und jemand, auf den die Hoffnungen ruhen.

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RAJKO REP (26/SLO/Mittelfeld) - Der LASK holte den Offensivmann im Sommer von A. Klagenfurt und Rep dankte es mit bislang fünf Toren und sechs Assists.

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DOMINIK REITER (19/AUT/Stürmer) - Nachwuchsstürmer wirkte mit fünf Einsätzen beim Linzer Aufstieg mit. Auch ein U19-Nationalspieler.

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PHILIPP WIESINGER (22/AUT/Verteidiger) - Universell einsetzbarer Verteidiger wechselte von Liefering zum LASK, kam aber nur auf drei Einsätze.

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IONE CABRERA (31/ESP/Innenverteidiger) - Wirkte zu Beginn der Saison vier Minuten mit, dann an die Admira abgegeben.

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MARIO REITER (30/AUT/Mittelfeld) - Sein Abschied im Winter zeichnete sich ab, wechselte nach 79 Minuten im Herbst zu ASKÖ Oedt (mit Mäzen Franz Grad).

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OLIVER GLASNER (42/AUT/Trainer): Verließ Ried 2015 zugunsten der Chance beim LASK und steigt im zweiten Jahr souverän mit den Linzern auf.

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MICHAEL ANGERSCHMID (43/AUT/Co-Trainer) - Glasner holte seinen Freund zum LASK, arbeitet rund um die Uhr für den Erfolg.

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WOLFGANG WIMMER (51/AUT/Tormann-Trainer) - Der Vater von Kevin Wimmer ist seit sechs Jahren beim LASK engagiert.

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Siegmund Gruber (AUT/LASK-Präsident) - Ein Freund des LASK, der die Karriereleiter emporstieg und das Amt des Präsidenten, das keiner richtig wollte, übernahm.

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JÜRGEN WERNER (55/AUT/Berater) - Gilt als Archtitekt des LASK neu ab 2013 nach der Übernahme von Peter-Michael Reichel.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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