Austria Lustenau mit einem späten Remis

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Die WSG Wattens muss sich nach dem 5:0 in der Vorwoche gegen Liefering in der 27. Runde gegen Austria Lustenau mit einem 2:2 zufrieden geben.

Milan Jurdik bringt die Silberberger-Elf bereits nach fünf Minuten in Führung. Lustenau kommt lange nicht ins Spiel, ehe Wießmeier nach einem Gugganig-Foul einen Elfer verwandelt (38.). Jurdik bringt die Tiroler erneut in Führung (55.), in der Schlussoffensive versenkt Grabher einen Eckball im Netz (89.).

Die WSG verpasst dadurch den Sprung auf Platz vier und bleibt Fünfter, Lustenau ist Dritter.

Starker Beginn

Die Anfangsphase gehörte den Gästen aus Tirol, die schon in der fünften Minute nach schöner Kombination durch Milan Jurdik in Führung gingen. Wenig später hatte Christian Gebauer die große Chance auf das 2:0, verfehlte aus gut zehn Metern das lange Eck aber knapp.

Die Austria kämpfte sich in der Folge ins Spiel zurück und machte noch vor der Pause den verdienten Ausgleich: Der Deutsche Julian Wießmeier holte erst einen Foulelfer heraus und verwertete schließlich souverän selbst (38.).

Schwache Chancenverwertung

Auch nach der Pause diktierte die Truppe von Interimstrainer Daniel Ernemann vorerst das Geschehen, wurde aber für seine schludrige Chancenverwertung bestraft. Erst traf Bruno die Latte (50.), wenig später ließ Jailson allein und wenige Meter vor dem Tor einen wahren "Sitzer" aus (53.).

Fast im Gegenzug war schließlich neuerlich Jurdik zur Stelle und zwang die Hausherren damit zu einem wahren Kraftakt. Der wurde nach weiteren vergebenen Möglichkeiten (u.a. durch Wießmeier/63., Stückler/75., Haring/84.) erst kurz vor Ende der regulären Spielzeit belohnt, als Grabher nach einem Gestocher vor dem Wattens-Tor zur Stelle war.

In der Nachspielzeit hatte Sobkova sogar noch die große Chance auf das Siegestor, scheiterte aus Kurzdistanz aber an Wattens-Goalie Ferdinand Oswald (91.). Wattens ist nach dem dritten Spiel ohne Niederlage in Folge fünf Punkte vor den Abstiegsplätzen.


Textquelle: © LAOLA1.at

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