Ärger für Austria Lustenau wegen Kopf-Abgang?

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Seit Donnerstag ist der Abgang von Michael Kopf von Austria Lustenau fix - zumindest offiziell. Eigentlich könnte der Trainer schon seit Jahreswechsel weg sein, weswegen den Vorarlbergern nun Ungemach von der Bundesliga droht.

Wie die "Neue Vorarlberger Tageszeitung" berichtet, war der 60-Jährige schon seit 1. Jänner als Nachwuchstrainer bei den Grasshoppers Zürich tätig, ehe er nun - wie kommuniziert - zum FC St. Gallen ging.

Kopf war seither wohl in einer Doppelfunktion engagiert, wovon niemand informiert wurde. Die Bundesliga-Statuten sehen eine solche Doppelfunktion nicht vor, offizielles Austrittsdatum wäre der 1. Jänner gewesen, nicht der 8. Februar.

Der Clou: Die Austria hätte dadurch Zeit gewonnen, weil nach dem Austritt von Kopf wieder eine 60-tägige Frist beginnt, innerhalb der ein neuer Trainer mit erforderlicher UEFA-Pro- bzw. A-Lizenz präsentiert werden muss. Diese Frist läuft nun bis 9. April, bei einem Austritt mit 1. Jänner wären den Lustenauern nur mehr knappe drei Wochen für die Trainersuche geblieben.

Michael Kopf wurde am 20. November vom Amateur- zum Cheftrainer befördert, da Gernot Plassnegger die notwendige Lizenz nicht besitzt. Schon damals ging es um die Einhaltung der 60-Tage-Frist. Aktuell hat der 39-Jährige das Amt wieder inne.


Textquelle: © LAOLA1.at

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