2. Liga: Bundesliga kontert Kritik aus Anif

2. Liga: Bundesliga kontert Kritik aus Anif
 

Mit dem Aufstiegs-Verzicht des USK Anif steht fest, dass es in der Ersten Liga in dieser Saison keinen Absteiger gehen wird.

Norbert Schnöll, Obmann des Tabellenführers der Regionalliga West, übte im Zuge dieser Entscheidung heftige Kritik an der Bundesliga bzw. den Aufstiegskriterien in die neu geschaffene Spielklasse.

"Wenn man im österreichischen Fußball etwas erreichen will, dann ist man auf sich alleine gestellt. Da gilt das Motto 'Friss oder stirb', die Bundesliga pflegte keinerlei Kontakt", ärgerte sich Schnöll auf "Salzburg24.at".

Worte, die die Bundesliga nicht so auf sich sitzen lässt und gegenüber der Onlineplattform in einem Statement reagiert.

Liga: Kritik kam erst über die Medien

Darin weist die Liga darauf hin, dass es bereits 2016 einen ersten Kontakt mit Stakeholdern gab und interessierte Regionalliga-Klubs darin eingebunden waren.

Daraufhin wurden infrastrukturelle Mindestanforderungen bestimmt, die im Oktober 2016 allen Beteiligten präsentiert wurden und ohne kritischen Hinweis der Teilnehmer von der Bundesliga-Hauptversammlung abgesegnet worden seien.

"Die Kritik des USK Anif an der Notwendigkeit einer Flutlichtanlage erfuhren wir dann über die Medien", so die Bundesliga.

Anif-Stadion wurde als erstes besichtigt

Den Vorwurf, dass Klubs während dieses Prozesses auf sich alleine gestellt gewesen seien, weißt die Liga zurück: "Die Zulassungs-Workshops wurden sowohl in Salzburg (17.10.2017) als auch in Wien (25.10.2017) abgehalten. Bei diesen Workshops wurden Informationen zum Zulassungsverfahren präsentiert und in schriftlicher Form angeboten."

Im konkreten Fall sei Anif der erste Klub gewesen, dessen infrastrukturelle Anliegen wahrgenommen wurden, weshalb es zu einer Besichtigung des Heimstadions kam.

"Das auf dieser Basis erstellte 24-seitige Dokument diente laut Angabe des Klubs auch als Grundlage für Diskussionen mit den politischen Verantwortungsträgern. Es folgten Telefonate zu diversen Themen, die von Leuchtmittelherstellern über die verpflichtende Anstellung des Cheftrainers in Teilzeit reichten.”

Auch an die Geschäftsstelle der Bundesliga seien keine negativen Rückmeldungen seitens der bewerbenden Klubs herangetragen worden. Die Liga findet es daher bedauerlich, dass ein Verein nun medial Kritik übt und sich nicht an die Liga wendet.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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