2. Liga: Diese 16 Teams wären aktuell mit dabei

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Welche Teams werden ab der Saison 2018/19 an der neuen 2. Liga teilnehmen?

Bundesliga und ÖFB haben die zweite Leistungsstufe bekanntlich auf 16 Vereine aufgestockt.

Durch Lizenz-Entscheidungen am Anfang dieser Woche steht fest, welche Aufstiegs-Aspiranten die Qualifikation für eine Zulassung für die neu geschaffenen Liga bereits fix in der Tasche haben.

Daraus folgt auch ein etwas klareres Bild, wie die 16 Gründungsmitglieder der 2. Liga heißen können - die Betonung liegt auf "etwas", denn durch die Verweigerung einer Zulassung für den aktuellen Erste-Liga-Verein Kapfenberger SV entstehen neue Unklarheiten.

Im Moment wären anhand der aktuellen Tabellenstände in den jeweiligen Ligen jedenfalls folgende 16 Vereine mit von der Partie:

Bundesliga Erste Liga Mitte Ost West
- Hartberg SV Lafnitz SV Horn Wacker Amateure
Wiener Neustadt LASK Juniors SKU Amstetten
Liefering Vorwärts Steyr Austria Amateure
Austria Lustenau Austria Klagenfurt FC Karabakh*
Wattens
Blau-Weiß Linz
FAC

*) Nachrücker, sollte der Kapfenberger SV endgültig keine Zulassung bekommen

Hartberg bleibt

Stand jetzt würde kein Absteiger aus der aktuellen Zehnerliga ganz oben die neue 2. Liga bereichern. Grund dafür ist, dass dem TSV Hartberg die Lizenz für die höchste Spielklasse verweigert wurde.

Bleibt der Protest der Oststeirer erfolglos und belegen sie auch am Ende der letzten Erste-Liga-Saison einen Aufstiegsplatz, entfällt die Relegation und der SKN St. pölten wäre über dieses Hintertürchen gerettet.

Der 2. Liga bliebe Hartberg jedoch erhalten, denn anders als die steirischen Kollegen vom Kapfenberger SV haben sie eine Zulassung für die zweite Leistungsstufe erhalten.

Karabakh könnte profitieren

Ob der KSV selbige noch erhält, ist vor allem für die Aufstiegsaspiranten in der Regionalliga Ost von großer Bedeutung. Wird den Obersteirern die Teilnahme an der Sechzehnerliga verwehrt, gibt es einen vierten Aufsteiger aus der Ostliga.

Im Moment hieße der große Profiteur FC Karabakh, der damit seinen Durchmarsch aus der 2. Landesliga bis unter das Dach der Bundesliga fortsetzen würde.


LAOLA1 on Air - der Sport-Podcast: Das Experiment 2. Liga

In der 7. Ausgabe widmen wir uns den kontroversen Dikussionen rund um die neue Sechzehner-Liga in der zweiten Leistungsstufe. Es diskutieren u.a. Ferdinand Feldhofer (Lafnitz), Alfred Hörtnagl (Wacker Innsbruck) und ein Vertreter des GAK:


Dem Aufstiegsrennen im Osten würde damit die Spannung ein wenig genommen werden. Fünf Bewerber für eigentlich drei Plätze gibt es. Horn (55 Punkte) ist für Karabakh (47) kaum mehr zu holen, auch für Amstetten (52) schaut es gut aus. Auf die Amateure der Wiener Austria (50) fehlen drei Zähler.

Sollte der KSV die Zulassung noch bekommen, wird es also noch einmal spannend. Fliegen die "Falken" tatsächlich raus, schaut es für besagte vier Vereine sehr gut aus, denn der SK Rapid II (41) weist bereits sechs Punkte Rückstand auf den FC Karabakh auf.

Wacker quasi durch

Diesen fünf Bewerbern wurde in der Ostliga die Zulassung für die neue 2. Liga erteilt, ebenso viele Klubs dürften aus der Regionalliga Mitte am Zweitliga-Projekt teilnehmen. Dem SV Lafnitz, den LASK Juniors, Vorwärts Steyr, Austria Klagenfurt und den Amateuren des SK Sturm Graz wurde die Zweitliga-Lizenz erteilt, verweigert wurde sie dem SV Allerheiligen.

Bleibt es dabei, ist die einzig offene Frage, ob die im Frühjahr so enttäuschende zweite Mannschaft des SK Sturm doch noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann, da die Region Steiermark, Oberösterreich und Kärnten ohnehin vier Fixaufsteiger stellt.

Ob die zweiten Mannschaften von Rapid und Sturm einen erfolgreichen Endspurt hinlegen, beobachtet man auch im Westen genau. Die Amateure des FC Wacker Innsbruck (derzeit Tabellen-Neunter) sind der einzige Bewerber aus der Westliga und haben die Zulassung auch erhalten.

Die neue 2. Liga ist jedoch auf drei "echte" zweite Mannschaften von Bundesligisten beschränkt. So gesehen könnte nur ein Aufstieg der zweiten Mannschaften von Austria, Rapid und Sturm die Beförderung der Tiroler verhindern - dies ist jedoch ein hochtheoretisches Szenario, weil sowohl Austria, Rapid als auch Sturm unter den Top 3 landen müssten, um im Quervergleich Wacker zu stoppen, und dies wird de facto nicht passieren.

Der FC Liefering und die LASK Juniors, die in der 2. Liga als FC Juniors OÖ antreten werden, sind eigenständige Vereine und fallen daher übrigens nicht unter die Beschränkung auf drei Amateur-Teams.

VIDEO-Lokalaugenschein beim SV Lafnitz:

So bereitet sich der SV Lafnitz infrastrukturell auf die 2. Liga vor:

Darum verzichtet der USK Anif auf den Aufstieg:

Textquelle: © LAOLA1.at

Austria: Auch Christian Ilzer soll Trainer-Kandidat sein.

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