Klopp schwärmt von Haaland und Salzburg

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Es ist tatsächlich ein Ding der Unmöglichkeit vor einem Spiel wie diesem an Erling Haaland vorbeizukommen.

Der Youngster hat mit seinem Triple-Pack zum Champions-League-Auftakt gegen KRC Genk international für Aufsehen gesorgt und nicht umsonst als erster Spieler seit Wayne Rooney so einen Einstand in der Königsklasse gefeiert.

Dass der FC Liverpool vor RB Salzburg (Mittwoch, ab 21 Uhr im LIVE-Ticker und LIVE-Talk) gewarnt ist, ist schmeichelhaft formuliert. Bei den Lobeshymnen von Jürgen Klopp und dem Ex-Salzburger Sadio Mane scheint es fast, als würden sie den 19-jährigen Norweger am liebsten gleich auf der „Insel“ behalten.

„Ein wunderbarer Spieler“, lässt sich Klopp, Welttrainer des Jahres, bei der Abschlusspressekonferenz vor dem großen Showdown an der Anfield Road entlocken.

"Haaland ist eine wirkliche Gefahr"

„Er ist jung, sehr selbstbewusst. Er wirkt, als hätte er einen klaren Verstand auf dem Feld, ein sehr anständiger Spieler und er ist am perfekten Platz im Moment, um sich für die nächsten Herausforderungen in seiner Karriere vorzubereiten“, ist sich Klopp sicher.

Viele erwarten das direkte Aufeinandertreffen zwischen dem aktuell möglicherweise besten Verteidiger Virgil van Dijk und dem norwegischen Wunderkind.

Allerdings will man sich nicht zu viel auf Haaland konzentrieren und damit möglicherweise anderen Gefahren Tür und Tor öffnen.

„Haaland ist eine wirkliche Gefahr. Aber er ist nicht die einzige von Salzburg", warnt Klopp.

Ex-Salzburger Mane warnt nicht nur vor Haaland

Der 19-Jährige genießt in Salzburg seine Plattform, wo er sich entwickeln kann. So wie es vor einigen Jahren auch Sadio Mane machte.

Mittlerweile krönte er sich zum Torschützenkönig der Premier League und zählt zu den besten Offensivspielern der Welt.

Auch sein Weg hat in Salzburg so richtig Fahrt aufgenommen und über Southampton landete er schließlich beim FC Liverpool, wo ihn Klopp noch besser machte.

Haaland imponiert aber auch dem 27-jährigen Senegalesen. „Ich habe ihn schon ein paar Mal gesehen und er ist ein wirklich guter Spieler. Aber sie haben einige davon und es ist wichtig, dass wir vorsichtig sind. Ich denke, sie haben ein gutes Team und die Jungs sind hungrig, um noch besser zu werden. Das sind großartige Spieler.“

"Salzburg wird sehr viele Leute überraschen"

Fast schon zu viel Lob vor einem derart richtungsweisenden Spiel. Schließlich dürfen die „Reds“ keine zu große Ehrfurcht zeigen.

Nach der Niederlage gegen Neapel wäre ein zweiter Ausrutscher gegen Salzburg für den amtierenden Champions-League-Sieger bereits fatal.

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Doch auch in dieser Hinsicht bremst Klopp verfrühte Euphorie, da er die Entwicklung des Red-Bull-Konzerns und seiner Klubs von Grund auf mitverfolgt hat.

"Salzburg wird sehr viele Leute überraschen", ist sich der deutsche Erfolgscoach sicher. "Die Art, wie sie Fußballspielen ist so ausgelegt, andere Teams zu überraschen. Aber wenn irgendwer die Art kennt, wie sie spielen, dann bin es wohl ich."

RBS unangenehm? Klopp: "Wir wollen die Unangehnemsten sein"

Denn so unterschiedlich sind die Spielweisen der beiden Klubs nicht. Enormes Pressing und Gegenpressing, schnelles Umschalten und qualitative Einzelspieler, die den Unterschied ausmachen können, prägen die Philosophien beider Vereine.

"Wir wollen aber der für alle unangenehmste Gegner im Weltfußball sein", will Klopp noch mehr als Salzburg sein Spiel durchziehen.

Für Jesse Marsch und Co. wird es schwer werden, die "Reds" wirklich zu überraschen und am falschen Fuß zu erwischen. Denn der einstige Mainz- und Dortmund-Betreuer weiß Bescheid.

"Es ist eine korrekte Einheit, ein junges spannendes Team, voller Power und Begeisterung, ein Teil davon zu sein. Sie sind richtig stark, ein richtig guter Gegner und sehr gut organisiert."

Ein spezielles Spiel für Mane, der Bundesliga lobt

Auf wen das zurückzuführen ist, ist Klopp ebenfalls klar: Ralf Rangnick. Der Deutsche hat das System Red Bull perfektioniert und die Philosophie forciert, junge Spieler zu entwickeln und dann teuer zu verkaufen, so wie etwa Mane und Naby Keita schlussendlich in Liverpool gelandet sind.

"Sie sind sehr gut darin und der Hauptgrund ist Ralf Ragnick. Ein herausragender Manager und Sportdirektor. Er hat die Basis gelegt."

Nicht umsonst wird es für Mane ein ganz besonderes Spiel, auf seinen Ex-Klub zu treffen, wo seine Weltkarriere seinen Anfang nahm. "Es ist ein spezielles Spiel für mich. Ich war zwei Jahre dort und nun spiele ich gegen sie, aber ich bin bereit. Ich liebe die Stadt und den Klub und ich freue mich, meine alten Teamkollegen zu sehen, aber trotzdem wollen wir gegen sie gewinnen."

Dabei will der Liverpool-Superstar auch die österreichische Bundesliga nicht kleinreden. "Natürlich ist das eine gute Liga. Ich habe dort bei Salzburg begonnen und viel gelernt. Sie sind ein wirklich gutes Team und präsentieren sich stark. Ich kann nur sagen, dass sie in der Gruppe ganz oben stehen und wir sie sehr respektieren vor dem Spiel."

Ob die Liverpooler auch danach zu Lobeshymnen auf den Gegner ausholen, bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass RB Salzburg schon lange nicht mehr belächelt wird.

Textquelle: © LAOLA1.at

Gutes Omen für RB Salzburg? Wie sich "The Kop" für den GAK erhob

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