Sabitzer-Verletzung überschattet Leipzig-Triumph

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Licht und Schatten gibt es nach dem furiosen 4:1-Erfolg in Monaco bei RB Leipzig.

Zwar wahrte die Truppe von Coach Ralph Hasenhüttl damit in souveräner Manier die Achtelfinal-Chance in der Champions League, durch die Verletzung von Marcel Sabitzer war es allerdings auch ein kleiner Pyrrhus-Sieg.

Der ÖFB-Teamstürmer, der den Assist zum ersten Treffer lieferte, rutschte aus und zog sich beim Sturz eine schmerzhafte Schulterverletzung zu. Bereits in der 35. Minute musste er mit der Bahre vom Feld getragen und in ein Krankenhaus gebracht werden.



Hasenhüttl: "Es schaut nicht gut aus"

„Es schaut nicht gut aus“, sagte Hasenhüttl kurz nach dem Schlusspfiff im Sky-Interview. „Er wird uns wohl länger ausfallen. Diese Sache trübt den heutigen Abend etwas.“

Sabitzer selbst wandte sich am Mittwoch in der Früh via Twitter an seine Fans und bedankte sich für den zugesprochenen Mut:

Obwohl die Freude über den sportlichen Erfolg natürlich naturgemäß groß war. Die Leipzig lieferten nicht nur ihr gewohnt erfolgreiches Offensiv-Spektakel ab, sondern überzeugten diesmal auch defensiv bei der Verwaltung der schnellen Führung.

Timo Werner als Sieg-Garant

„Es gibt heute nicht viel auszusetzen“, lobte Hasenhüttl seine Akteure. “Wir waren von Anfang an sehr fokussiert und haben ein sehr gutes Umschaltspiel aufgezogen. Alle haben zusammengearbeitet. Mir war klar, dass wir auch auswärts in der Champions League gewinnen können. Das war eine sehr, sehr gute Leistung. Wir haben mit der Führung im Rücken auch sehr cool agiert.“

Sieg-Garant war einmal mehr Shooting-Star Timo Werner (Hasenhüttl: "Eine echte Granate"): Der 21-jährige Goalgetter bewies erneut seine Kaltschnäuzigkeit und steuerte die vorentscheidenden Treffer zum 2:0 und 3:0 bei.

„Die Vorzeichen vor dem Spiel standen nicht so gut. Wir mussten gewinnen, um eine kleine Chance zu haben und das haben wir sehr, sehr gut gemacht und verdient gewonnen“, freute sich der DFB-Teamstürmer.

Leipzig muss auf Schützenhilfe hoffen

Wobei die Bullen nun am letzten Spieltag am 6. Dezember auf Schützenhilfe hoffen müssen. Leipzig muss im Heimspiel gegen Fix-Aufsteiger Besiktas Istanbul mehr Punkte holen als der punktegleiche FC Porto zuhause gegen Monaco.

„Es kann sein, dass wir mit zehn Punkten ausscheiden“, weiß Hasenhüttl. „Das wäre natürlich ein Wahnsinn. Aber wir können eh nur darauf schauen, dass wir den Sieg holen.“

„Es ist schade, dass wir es nicht mehr selber in der Hand haben“, sagte Werner. „Wir werden aber unser Bestes geben und unseren Fans ein super Spiel schenken. Wenn es klappt, ist es umso besser. Ansonsten freuen wir uns auf die Europa League.“

Der dritte Platz und damit der verbundene Wechsel in die Europa ist den Leipzigern nach dem Erfolg in Monaco nämlich nicht mehr zu nehmen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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