Spurs-Trainer Pochettino: "Wir waren viel besser"

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Tottenham Hotspur ringt Juventus ein 2:2 ab (Hier geht's zum >Spielbericht<). Der italienische Meister schenkt im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales eine 2:0 Führung her.

Dadurch bringen sich die Engländer in eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel im heimischen Wembley Stadion. Dabei geht für den Tabellenzweiten der Serie A das Spiel hervorragend los, Gonzalo Higuain erzielt für Juventus den schnellsten Doppelpack in der klubeigenen Europa-Cup-Geschichte (2., 9./FE).

Tottenham steckt aber nicht auf und erzielt gleich zwei Tore in der Turiner Festung, dies gelang in der Champions League zuletzt dem FC Bayern, 2013.

Der Trainer der Tottenham Hotspur findet den Endstand "ein wenig unfair", war sein Team doch "viel besser".

"Wir waren schon viel reifer. Wir haben die letzten Wochen davon gesprochen, dass das Team wächst, in diesem Aspekt sich verbessert", hält Pochettino fest. "Heute sahen wir ein gutes Beispiel dafür. Die ersten Minuten waren schwierig für uns, aber das Team hat großartig reagiert."

Dass Tottenham nicht mit 1:3 in Rückstand geriet, schreibt der Argentinier dem Glück zu: "Man muss im Fußball immer Glück haben. 1:2 hinten sein ist nicht das selbe wie 1:3."

"Wir hätten es nicht verdient mit zwei Toren in Rückstand zu geraten. In der ersten Halbzeit hätten wir viel mehr verdient gehabt. In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser und ich denke das Unentschieden ist gut. Allerdings auch ein bisschen unfair, denn wir waren viel besser", analysiert der Argentinier.

Kane zieht mit Gerrard gleich

Harry Kane war am Unentschieden wieder einmal maßgeblich beteiligt. Der englische Nationalspieler stellt mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 einen Rekord ein. Kane zieht mit Liverpool-Legende Steven Gerrard gleich, der wie der 24-Jährige mit sieben Toren die meisten eines Engländers in einer Champions-League-Saison erzielen konnte.

Kane verweist nach dem Spiel auf die Moral der Mannschaft: "Wir hätten aufgeben können, hier auswärts, auf dieser großen Bühne. Das zeigt den Charakter unseres Teams. Wir nehmen zwei Auswärtstore ins Wembley Stadion mit. Das ist ein tolles Ergebnis."

Der Engländer trauerte kurz einer vergeben Chance hinterher: "Ich hätte bereits den Kopfball versenken müssen, aber ich musste wieder für die nächste Chance bereit sein."

"Dele spielte mir einen tollen Pass und ich konnte diesen verwerten."

Der zweite Spurs-Torschütze Christian Eriksen gibt sich für das Rückspiel kämpferisch: "Dank unserer Tore haben wir sicherlich eine Chance. Wir werden mit viel Selbstvertrauen in das Spiel gehen."

"Schade, dass wir nicht gewonnen haben"

Juventus-Coach Massimiliano Allegri verweist nach dem Spiel auf die Klasse des Gegners: "Es war ein gutes Spiel, wir haben ein paar Fehler gemacht, teilweise auch wegen ihres Drucks".

"Es ist schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber wir sind gut genug, dass wir ins Viertelfinale einziehen können", konstatiert der 50-Jährige.

Dass es für Juventus nicht einfach wird, wusste der Italiener schon vor dem Spiel: "Es war nur normal, dass wir ein paar Probleme bekamen. Nachdem wir 2:0 in Führung gingen, ließen wir uns zu sehr nach hinten fallen und haben aufgehört zu spielen, das hat aber auch mit Tottenhams Performance zu tun."

"Es ist immer noch ein Champions-League-Achtelfinale, das dürfen wir nicht vergessen."

Das Rückspiel zwischen Juventus und Tottenham findet am 7. März im Londoner Wembley Stadion statt.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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