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Nach 2:8-Debakel: Nächste Demütigung für Barca

Nach 2:8-Debakel: Nächste Demütigung für Barca Foto: © getty

Barcelonas 2:8-Debakel im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern hat seine Spuren hinterlassen.

Bei den "Blaugranas" muss ein Umschwung her, will man langfristig wieder an alte Erfolge heranknüpfen und sich den Kredit bei den enttäuschten Anhängern nicht ganz verspielen.

Die machen aus ihrem Unmut nach der Niederlage nämlich keinen Hehl. Als der Mannschaftsbus der Katalanen am Hotel ankommt, werden die Spieler mit einem gellenden Pfeifkonzert empfangen. Der Frust über Barcas höchste Niederlage auf internationaler Ebene sitzt tief.

Tormann Marc-Andre ter Stegen, der wie der Rest seines Teams einen rabenschwarzen Tag erlebt, entschuldigt sich auf Social Media für die Niederlage: "Es ist eine sehr harte Zeit. Es tut mir wirklich leid, was gestern passiert ist. Ich bin enttäuscht. Ich möchte nicht nach Ausreden suchen - weil es keine gibt. Wir müssen uns definitiv ändern."

 

 

 

Bartomeu entschuldigt sich für Niederlage

Zuvor hatte sich bereits Barcas Präsident Josep Maria Bartomeu für das Debakel entschuldigt: „Das Spiel war eine Katastrophe. Jetzt müssen wir Entscheidungen treffen und es gibt bereits welche, die wir schon vor dem Spiel getroffen hatten. Ab der nächsten Woche werden sie deren Umsetzung sehen können. Nach der Niederlage müssen wir uns Gedanken machen, nicht sofort handeln. Das waren nicht wir, das war nicht das, wofür Barcelona steht."

Eine der Entscheidungen wird wohl die Entlassung von Trainer Quique Setien sein. Der Coach war bereits vor der Niederlage immer wieder in die Kritik geraten. Auch Vereins-Legende Gerard Pique fordert öffentlich einen Rundumschlag.

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