Bayern "freut sich für Kovac"

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Siegen oder Fliegen – so hieß das Motto für Bayern-München-Trainer Niko Kovac vor dem CL-Spiel gegen Benfica.

Nach dem Duell ist klar: Kovac wird auch am Wochenende noch Coach des deutschen Rekordmeisters sein.

Mit einem eindrucksvollen 5:1 schießen die Bayern-Stars die Portugiesen aus dem Stadion (Spielbericht>>>), zudem wird der Achtelfinal-Einzug in der „Königsklasse“ fixiert.

Nach den Negativ-Ergebnissen der letzten Wochen ist die Erleichterung bei den Bayern deutlich zu spüren. „Es war uns ganz wichtig, nach der Enttäuschung am Samstag (3:3 gegen Düsseldorf, Anm.), aufzustehen und dem Publikum ein gutes Spiel zu zeigen. Eine große Mannschaft steht auf, wenn es schwierig ist“, freut sich Doppel-Torschütze Arjen Robben bei „Sky“.

Wie geht es mit Kovac weiter?

Während dem Spiel zeigte die Fan-Kurve den Banner „Umbruch nur gemeinsam: Trainer und Team!“ und solidarisierte sich mit Kovac.

Doch trotz des Sieges bleibt die Situation rund um den Chefcoach angespannt. Weitere Ausrutscher in der Liga darf sich Kovac wohl nicht mehr leisten.

Robben stellt sich nach dem Sieg aber entschieden hinter den Trainer: „Der Draht zum Trainer ist gut. Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Das hat er sich verdient, auch als Mensch. Er gehört zu uns. Er reißt sich den Arsch auf und ich habe mich heute wirklich für ihn gefreut.“

Zumindest am Wochenende heißt der Trainer auf jeden Fall noch Niko Kovac, wie Sportdirektor Hasan Salihamidzic bestätigt: „Wir fahren mit ihm als Trainer nach Bremen.“

Auch der umstrittene Coach selbst zeigt sich über die Leistung der Mannschaft erfreut: „Wir haben endlich mal die Führung, die wir hatten, ausgebaut. Wir haben über 90 Minuten sehr konzentriert agiert, gut verteidigt und schöne Tore herausgespielt.“

Beginnt nun die Wende?

Das Spiel gegen Benfica hat gezeigt, dass die Zeit der Bayern noch nicht vorbei ist. Dass man in der Bundesliga gegen vermeintliche Underdogs Punkte liegen lassen hat, ärgert Kovac: „Es ist schon sehr ärgerlich, die Mannschaft hat die Qualität. Scheinbar braucht es immer die großen Spiele, wenn die kleinen Teams kommen tun wir uns schwer.“

Nun liegt der Fokus auf dem kommenden Gegner Werder Bremen - mit einem weiteren Sieg soll Boden zu Tabellenführer Borussia Dortmund gutgemacht werden: „Von Spiel zu Spiel denken. Es wird schwierig in Bremen, das wissen wir alle.“

Maßgeblich für den Sieg in der Champions League waren auch die „Oldies“ Robben, Robert Lewandowski und Franck Ribery verantwortlich.

„Ich würde mir wünschen, dass die drei fünf bis acht Jahre jünger wären“, so Kovac. „Man sieht ihre Qualität immer noch. Ich bin froh, dass ich die Jungs habe. Sie haben heute bewiesen, dass sie den Unterschied machen können.“

Gegen Bremen am Samstag sollen die Bayern-Stars das wieder zeigen. Nur dann wackelt der Stuhl von Kovac wieder etwas weniger.

Textquelle: © LAOLA1.at

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