Reals Antwort auf die Krise

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Bei Real Madrid ist nach dem souveränen 3:1-Sieg in der Champions League gegen Borussia Dortmund keine Rede mehr von der vielzitierten Krise.

Die „Königlichen“ feierten ihren ersten Sieg in Dortmund überhaupt und sind in der CL-Gruppenphase mittlerweile seit fünf Jahren bzw. 29 Spielen ungeschlagen.

Die Tore gegen den BVB erzielten ausgerechnet Gareth Bale und Cristiano Ronaldo, denen zuletzt ein Formtief nachgesagt wurde. Ronaldo hat gegen Dortmund eine weitere Schallmauer durchbrochen: Es war sein 400. Spiel im Dress von Real.

In der 115-jährigen Geschichte des Klubs ist das zuvor erst 22 Spielern gelungen. Spitzenreiter ist Raul mit 741 Spielen.

Ronaldo baut Tor-Rekord aus

Nach seinem Doppelpack hält Ronaldo nun bei insgesamt 411 Toren.

In der Champions League sind es 109 Tore in 142 Spielen. Damit baute der 32-jährige Weltfußballer seine Führung in der "ewigen" Torschützenliste der Königsklasse aus, Lionel Messi (96) kann am Mittwoch aber wieder verkürzen.

Insgesamt waren es Ronaldos Treffer 111 und 112 im Europacup.

Für „CR7“ und seinen Sturmpartner Bale gab es nach dem Spiel Lob von Teamkollege Toni Kroos. „Cristiano und Gareth sind gut in die Tiefe gegangen. Wir hatten viele gute Möglichkeiten, wenn wir fünf oder sechs Tore machen, hätte auch niemand etwas sagen können“, meinte der Deutsche.

Zidane freut sich für Bale

Trainer Zinedine Zidane freute sich besonders über den Treffer von Bale: "Es war keine leichte Zeit für ihn. Ich hoffe, es folgen noch viele weitere Tore von ihm."

Mittelfeld-Motor Kroos hob auch die gesamte Mannschaftsleistung hervor. „Wir haben als Team ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht. Wir hatten nur zwei kurze Phasen, in denen wir ein bisschen nachgelassen haben. Über weite Strecken hatten wir das Spiel im Griff und haben verdient gewonnen.“

Für Dortmund ist hingegen der Fehlstart in die Champions League perfekt. Im zweiten Spiel setzte es für die Schwarz-Gelben die zweite Pleite.

BVB-Ärger über Ramos-Handspiel

Beim Tabellenführer der Bundesliga ärgerte man sich nach Schlusspfiff vor allem über das Handspiel von Sergio Ramos und einen vorenthaltenen Elfmeter (14.). „Das war ein Schlüsselmoment“, meinte Nuri Sahin.

Trainer Peter Bosz wollte die Niederlage nicht an dieser Szene festmachen. „Wir waren im Abwehrverhalten sehr schlecht, das müssen wir besser machen. Wir haben keinen Druck auf den Ball bekommen und waren immer einen Schritt zu spät. Real hat fast keine Fehler macht, aber das war nicht Dortmund-Niveau."

Textquelle: © LAOLA1.at

Champions League: Bei RB Leipzig gehen die Lichter aus

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare