Juventus war "nicht intelligent genug"

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So haben sich das Juventus Turin und Cristiano Ronaldo nicht vorgestellt: Die "Alte Dame" verliert das Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League beim FC Porto 1:2 (Spielbericht>>>).

Beide Hälften starteten katastrophal für den italienischen Meister, nach einer Minute fing Taremi einen schlimmen Bentancur-Rückpass ab, unmittelbar nach Wiederbeginn schaute Juves Hintermannschaft Marega beim Angriff samt Abschluss nur zu.

Die Aufstiegs-Chancen sind dennoch absolut intakt, denn Chiesa erzielte in der Schlussphase das wichtige Auswärtstor. Eine strittige Elfmeter-Entscheidung gegen Ronaldo in der Nachspielzeit ließ nicht nur die Wogen hochgehen, sondern hätte um ein Haar auch die Chance auf den Ausgleich mit sich gebracht. Die Unparteiischen griffen bei Sanusis Attacke, der den Portugiesen wohl erst im Fallen erwischte, aber nicht ein.

"Wir haben ihnen die Führung auf dem Silbertablett präsentiert", ärgerte sich Andrea Pirlo vielmehr über den vorherigen Verlauf des Spiels. "Nach so einem frühen Gegentor, speziell so einem dummen, ist es normal, dass die Spieler ihr Selbstvertrauen etwas verlieren. Besonders gegen ein Team, das gut zu verteidigen weiß", meinte Juves Trainer gegenüber "Sky Italia".

Dichtes Programm schuld am Auftritt?

Nach der 0:1-Niederlage in Neapel der nächste Nackenschlag für die Turiner, und Pirlo wollte auch auf das dichte Programm verweisen: "Es ist dann normal, dass du nicht immer den absoluten Fokus und das nötige Tempo aufrechterhalten kannst, aber es sollte nicht im Achtelfinale der Champions League passieren."

Letztlich schien die Herangehensweise gegen Porto auch die Spur zu naiv: "Wir haben den Ball zu langsam bewegt und waren nicht intelligent genug, die Dynamiken des Spiels zu erkennen."

Dazu kommen für das Rückspiel jede Menge Verteidiger-Sorgen auf Juventus zu. Danilo und Demiral sind gelbgesperrt, Chiellini musste bereits in der ersten Halbzeit mit muskulären Problemen vom Feld.

Nicht spektakulär, aber effizient

Pirlos Gegenüber Sergio Conceicao ärgerte sich vor allem über das Gegentor, das für Juventus noch Gold wert sein könnte: "Wir haben zwei, drei defensive Fehler beim Gegentor gemacht. Über 70 Minuten hatte Juve nicht eine echte Chance."

Portos Performance sei nicht spektakulär, aber effizient gegen Juventus' Spiel gewesen.

Auch beim Rückspiel am 9. März soll nicht nur die Defensive herangezogen werden, sonst seien Gegentore gegen Juventus unvermeidlich - und eines könnte schon das Aus bedeuten.

"Wenn sie Cuadrado, Dybala und ein paar andere zurückbekommen, werden sie ein anderes Team sein", erinnerte Portos Coach dazu.

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