Djuricin erlöst die Austria gegen Altach

 

Geglückter Auftakt für die Wiener Austria in die Qualifikations-Gruppe der Bundesliga. Am 23. Spieltag bezwingen die Veilchen den SCR Altach mit 2:0.

In einem ausgeglichenem Spiel sorgt Patrick Wimmer für den ersten Treffer, doch das Kopfball-Tor des FAK-Youngster wird aufgrund eines vermeintlichen Foulspiels von Christoph Schösswendter nicht gegeben (11.).

Kurz vor der Pause kommen die Wiener der Führung erneut nahe, doch Eric Martels Abschluss wird gerade noch von Jan Zwischenbrugger von der Linie gekratzt (45.).

Nach Wiederanpfiff versucht die Austria mehr, spielerische Höhepunkte bleiben aber da wie dort aus. Am Ende entscheidet eine tolle Aktion das Spiel zugunsten der Wiener:

Der eingewechselte Marco Djuricin taucht nach einer schönen Kombination im gegnerischen Strafraum auf, lässt Zwischenbrugger aussteigen und vollendet zur wichtigen Führung (80.).

Für das Endergebnis sorgt schließlich Dominik Fitz, der einen gegen Anderson herausgeholten Elfmeter selbst verwandelt (88.).

Damit erobert die Austria mit 15 Punkten Rang eins der Quali-Gruppe. Altach belegt mit zehn Punkten Rang fünf.

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Kaum Highlights

Schon die Anfangsphase gab der Austria einen Vorgeschmack auf die kommenden Wochen mit tief stehenden Gegnern und der Last des Spielgestaltens. Der Dosenöffner am Samstag hätte eine Standardsituation sein können. Doch der vermeintliche Führungstreffer von Patrick Wimmer nach Kopfball-Verlängerung von Christoph Schösswendter zählte nicht. Das Schiedsrichterteam um Christopher Jäger hatte zuunrecht ein Foul von Schösswendter erkannt (11.).

Die Austria war in der Folge die tonangebende Mannschaft, was Altach billigend in Kauf nahm. Canadi hatte zuvor den Klassenerhalt ausgelobt und ließ aus einer Dreier- respektive Fünferabwehr auf einen Punkt spielen. Seine Elf stand wie erwartet äußerst kompakt und lauerte auf Kontermöglichkeiten. Diese Möglichkeit bot sich in der 23. Minute, doch Daniel Nussbaumer verpasste das Abspiel auf Marco Meilinger.

Das Spiel der Austria ließ zunehmend Präzision und Kreativität vermissen. Dennoch klappte es beinahe mit der Pausenführung. Altach-Goalie Martin Kobras ließ einen Schuss von Christoph Monschein nach vorne abprallen, Eric Martel hob den Ball über Kobras, doch Zwischenbrugger klärte auf der Linie. Ob der Ball vollständig hinter der Linie war, war auch durch TV-Wiederholungen nicht aufzulösen. Auch die zweite enge Entscheidung brachte der Austria kein Glück.

Schlussoffensive entscheidet die Partie

Auch nach dem Seitenwechsel war bei nun strömendem Regen vieles Stückwerk. Die Austria blieb das aktivere Team, wurde aber selten so gefährlich wie in der 66. Minute, als Djuricin wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung von der Strafraumgrenze über das Tor schoss.

Dann aber erarbeiteten sich die Gäste ein Übergewicht, verzeichneten plötzlich drei Abschlüsse in drei Minuten. Am gefährlichsten war ein Anderson-Kopfball der nach einem verlängerten Corner knapp am Tor vorbeistrich. Mitten in die stärkste Altacher Phase traf die Austria. Djuricin verlud mit einem Haken zur Mitte zwei Gegenspieler und bezwang aus wenigen Metern Kobras. Der Stürmer hatte den Angriff nach Martel-Ballgewinn selbst eingeleitet.

Die Entscheidung fiel in der 88. Minute. Anderson kam im Strafraum gegen Fitz zu spät. Der Gefoulte verwertete den Elfmeter selbst souverän zum Endstand. Erfreulich aus Austria-Sicht: Markus Suttner kam nach seinem Seitenbandriss im Knie zu einem Kurzeinsatz. Auf die Violetten wartet am Samstag auswärts Hartberg, Altach empfängt zu Hause St. Pölten.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang »

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