Sturm verschenkt Sieg gegen Admira

 

Tabellenführer Sturm Graz verliert in der achten Runde überraschend bei der Admira mit 1:2.

In einer mäßigen Partie gehen die Steirer als effizienteres Team vor der Pause in Führung. Nach Zuspiel von Thorsten Röcher trifft Deni Alar eiskalt (30.). Es ist das fünfte Bundesliga-Tor in Serie für den Stürmer.

Nach Seitenwechsel sind die Gastgeber harmlos, Sturm verpasst es aber, einen Treffer nachzulegen. Das wird in Minute 85 bestraft. Eine Hereingabe von Lukas Grozurek blockt der eingewechselte Christian Schoissengeyr mit der Hand ab. Schiedsrichter Gerhard Grobelnik gibt Elfer und Christoph Knasmüllner verwandelt.

In der Nachspielzeit will Philipp Zulechner einen Elfer, bekommt ihn aber nicht. Im Gegenzug trifft Knasmüllner nach Assist von Sasa Kalajdzic per Heber zum Sieg (90.+3).

Sturm vor der Pause extrem effizient

Nicht nur im Finish, auch in der Anfangsphase hatten die Gastgeber mehr vom Spiel.

Ein Schuss von Knasmüllner wurde von Dario Maresic gerade noch abgeblockt (9.), ein Missverständnis zwischen Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl und seinem Teamkollegen Fabian Koch führte zu einer brenzligen Situation (17.) und ein Kopfball von Lukas Grozurek flog an Siebenhandl und am Tor vorbei (21.).

Die Grazer fanden nur langsam ins Spiel, erstes Ausrufezeichen war in der 25. Minute ein Schuss von Thorsten Röcher, der das lange Eck verfehlte. Fünf Minuten später spielte Röcher einen Idealpass auf Alar - der Goalgetter konnte sich im Sechzehner den Ball herrichten und verwertete sicher zu seinem fünften Saisontor.


Die besten Bilder der 8. Bundesliga-Runde:

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Austria - St. Pölten 5:1

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SV Mattersburg - RB Salzburg 1:2

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Admira-Sturm Graz 2:1

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WAC - LASK 0:0

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Altach - Rapid 2:2

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Vor der Pause kamen beide Teams noch zu einer guten Gelegenheit. In der 40. Minute parierte Siebenhandl einen aufs kurze Eck angetragenen Schuss von Daniel Toth, wenige Sekunden später rettete Markus Wostry bei einer Alar-Chance vor der Linie.

Sturm nach der Pause schlampig

Nach dem Seitenwechsel stand Sturm sicher und schien den Vorsprung locker über die Zeit zu bringen - bis zur 85. Minute. Der kurz zuvor eingewechselte Christian Schoissengeyr berührte im Strafraum eine Jakolis-Flanke mit seinen vor den Kopf gehaltenen Händen, den fälligen Strafstoß verwandelte Knasmüllner zum 1:1.

Es begann eine hektische Schlussphase. Zunächst forderten die Sturm-Profis nach einer Attacke an Philipp Zulechner vergeblich Elfmeter, praktisch im Gegenstoß hob Knasmüllner den Ball nach einer Kopfballvorlage von Sasa Kalajdzic sehenswert über Siebenhandl hinweg zum 2:1 in die Maschen.

Damit setzte sich für Sturm eine bemerkenswerte Serie fort. Die Grazer haben nun in bereits 29 Bundesliga-Partien en suite kein einziges Mal unentschieden gespielt.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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