Rose nach Kantersieg: "Wollten Signal setzen"

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Mit einem 5:1-Kantersieg gegen die Admira hakte RB Salzburg das Aus in der Champions-League-Quali eindrucksvoll ab.

Nur drei Tage nach dem Aus präsentierten sich die "Bullen" von einer ganz anderen Seite. "Wir hatten uns vorgenommen, ein Signal an uns selbst und die Fans zu senden - das ist uns gut gelungen", zeigt sich Trainer Marco Rose im "Sky"-Interview zufrieden.

"Ich habe immer gesagt, dass diese Mannschaft Charakter hat. Wir haben Spielfreude gezeigt, gekämpft und es bis zum Ende durchgezogen."



Wie RBS den schnellen Turnaround schaffte

Fragt sich, wie die Mannschaft sich derart schnell rehabilitieren konnte. Rose verrät die Herangehensweise: "Es ist nicht günstig, sich lange Gedanken über das Ausscheiden zu machen. Es war wichtig, dass die Jungs schnell wieder da hinausgehen."

So gesehen war es fast ein Segen, dass nur wenige Tage nach dem Ausscheiden der Bundesliga-Alltag Einzug hielt.

Premieren-Torschütze Hannes Wolf formuliert es ähnlich: "So muss man nach einem Ausscheiden auftreten. Im Fußball ist keine Zeit für langes Nachtrauern."

CL-Aus als Motivation?

Selbst Gegner Admira musste nach dem Spiel zugeben, dass die Salzburger an diesem Tag einfach in einer anderen Liga spielten. "Wie sie heute agiert haben, war beeindruckend. Es ist nicht so, dass wir nicht wollten. Sie haben uns kaum Zeit gegeben und One-Touch-Fußball gespielt. Ich muss ihnen gratulieren", spart Trainer Damir Buric nicht mit Lob.

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RB Salzburg - Admira 5:1

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LASK - SKN St. Pölten 2:0

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Er glaubt fest daran, dass das Aus in der CL-Quali eher motivierend auf den amtierenden Double-Sieger wirkte: "Salzburg hatte nach dem CL-Aus etwas gutzumachen, wir haben davor gewarnt."

Während der Kroate nach der Auftaktniederlage beim LASK noch fuchsteufelswild reagierte, zeigt er sich nach der Pleite in Salzburg weitaus gelassener. Ein weiteres Indiz für die starke Leistung der Mozartstädter: "Man muss anerkennen, wenn der Gegner richtig guten Fußball spielt."

"Habe immer an Munas geglaubt"

Wobei Buric dann doch etwas hadert. Und zwar damit, dass Munas Dabbur ausgerechnet gegen sein Team sein vielleicht bestes Spiel für RBS zeigte. Mit einem (sehenswerten) Treffer, einem Assist und weiteren starken Aktionen war er einer der Väter des Erfolges.

"Es ist bitter, wenn ein Spieler fünf Spiele nicht trifft und dann ausgerechnet gegen dich ein Tor schießt und stark spielt", sagt Buric.

Sein Gegenüber glaubte stets an die Stärken des Israeli, der endlich die hohen Erwartungen erfüllen konnte. "Ich war immer von ihm überzeugt. Es war immer schon zu sehen, dass Munas ein außergewöhnlicher Spieler ist. Wir werden noch viel Freude mit ihm haben", so Rose. "Es hat etwas Geduld gebraucht, bis er getroffen hat. Wenn man im Fußball dabei ist weiß man, dass gut Ding manchmal Weile braucht."

Textquelle: © LAOLA1.at

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