Admira besiegt zehn Altacher

 

Der SCR Altach muss weiterhin auf den ersten Heimsieg 2018 warten. Die Vorarlberger kassieren in der 29. Runde in Unterzahl eine 1:2-Niederlage gegen Admira Wacker.

Die Schmidt-Elf geht zwar in der 28. Minute durch Grbic in Führung, den Südstädtern gelingt aber nur 99 Sekunden danach der Ausgleich durch Jakolis (30.).

Zech sieht nach dem Seitenwechsel Gelb-Rot (60.). Nachdem zunächst Schmidt zwei Topchancen für die Gäste auslässt (64., 69.), fixiert Grozurek per Traumtor den Endstand (76.).

Baumeister bleibt gegen Altach ungeschlagen

Ernst Baumeister bleibt gegen Altach auch im siebenten Spiel als Admira-Coach ungeschlagen. Der 61-Jährige setzte nach drei Niederlagen in den vergangene vier Runden auf Rotation. Im Vergleich zum schwachen 0:1 gegen den LASK in der Vorwoche gab es in seiner Startelf sechs Veränderungen.

Dabei war auch ein Mann, der vom Club eigentlich bereits auf das Abstellgleis geschoben worden war. Der im Sommer zum LASK wechselnde Markus Wostry sollte für Stabilität in der Abwehr sorgen. Diese war gegen forsch startende Altacher zunächst gefordert.

Grbic stieg schon in der 3. Minute zum Kopfball hoch, setzte diesen aber zu hoch an. Sturmpartner Christian Gebauer tauchte ebenfalls zweimal gefährlich im Strafraum der Gäste auf. Die Admira vermochte in dieser Phase nur vereinzelt Offensivaktionen zu setzen. Altach schlug aus einer Standardsituation schließlich zu: Der allein gelassene Grbic köpfelte eine Freistoßflanke ins Tor.

Die besten Bilder der 29. Bundesliga-Runde:

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LASK-Salzburg 1:0

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SK Rapid Wien - SKN St. Pölten 2:1

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Sturm-Austria 0:2

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Altach-Admira 1:2

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WAC-Mattersburg 0:2

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Zech-Ausschluss der Knackpunkt

Die Elf von Klaus Schmidt freute sich jedoch nur kurz. Nach einem Ballgewinn der Admira ging es rasant nach vorne, Maximilian Sax schupfte den Ball technisch versiert nur an die Latte, Jakolis staubte aber ab. Nur 99 Sekunden lagen zwischen den beiden Treffern. Die Admira hatte nun Oberwasser. Der nach einer Sperre zurückgekehrte Grozurek nahm Maß, Altachs Torhüter Martin Kobras wehrte mit den Fingerspitzen zur Ecke ab (39.).

Altach begann nach Seitenwechsel erneut mit viel Elan nach vorne. Die Vorarlberger schwächten sich aber nach einer Stunde selbst. Der bereits verwarnte Zech hielt Grozurek zurück und sah folgerichtig Gelb-Rot. Die Admira witterte nun ihre Chance. Der eingewechselte Patrick Schmidt stand nach einem Lochpass nicht im Abseits, schoss alleine vor Kobras aber am Tor vorbei (64.). Der neue Angreifer hatte fünf Minuten später eine weitere Riesenmöglichkeit auf das 2:1, als er aus drei Metern nicht ins Tor traf.

Grozurek machte es für die nun klar feldüberlegene Admira dann besser. Nachdem Ngwat-Mahop im Mittelfeld den Ball verloren hatte, zirkelte er den Ball zu seinem neunten Saisontor ins Kreuzeck.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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