SK Sturm Graz besiegt harmlose Altacher

 

Der SK Sturm Graz festigt in der 27. Bundesliga-Runde mit einem 1:0-Heimsieg gegen Altach den zweiten Tabellenplatz. Das Team von Heiko Vogel dominiert das Spiel über weite Strecken und gewinnt hochverdient.

Deni Alar besorgt das Goldtor bereits in der 16. Spielminute nach einem schönen Doppelpass mit Edomwonyi. Noch in der ersten Halbzeit vergibt Marvin Potzmann die beste Chance auf ein weiteres Tor.

Altach enttäuscht über weite Strecken. Die beste Chance auf den Ausgleich vergibt Honsak in der 58. Minute. Kurz danach (69.) muss Louis Ngwat Mahop mit Gelb-Rot vom Platz. Die Vorarlberger bleiben somit auf Platz acht.

Potzmann vergibt 2:0

Ernsthafte Zweifel am vierten Pflichtspiel-Erfolg en suite für Sturm kamen praktisch nie auf. Die Gastgeber beherrschten von Beginn an das Geschehen und erzielten in der 16. Minute das entscheidende Tor.

Nach einem sehenswerten Doppelpass zwischen Alar und Bright Edomwonyi schob der Steirer zum 1:0 ein.

Davor wie danach hatten die Grazer über weite Strecken mehr vom Spiel, führten ihre Angriffe aber oft ohne die letzte Konsequenz aus und blieben dadurch eher harmlos. Halbwegs gefährlich wurde es zunächst nur bei einem Schuss von Andreas Lienhart aufs eigene Tor, den Altach-Goalie Martin Kobras parierte, und bei einem Schuss von Neo-Teamspieler Peter Zulj über das Tor.

Die große Chance auf das 2:0 vergab Marvin Potzmann in der 41. Minute, als er den Ball nach optimalem Zuspiel von Alar aus guter Position weit neben das Altach-Gehäuse setzte.

Die besten Bilder der 27. Bundesliga-Runde:

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Salzburg - Austria

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Rapid - Wolfsberg 5:1

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LASK - Mattersburg 3:1

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SKN St. Pölten - Admira Wacker 1:2

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Sturm - Altach 1:0

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Rüdes Einsteigen von Ngwat-Mahop

Die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte den davor ziemlich harmlosen Altachern - Jörg Siebenhandl war bei einem Schuss aus spitzem Winkel von Lienhart zur Stelle.

Vier Minuten später ließ Alar einen Doppelsitzer zum 2:0 aus: Seinen Kopfball aus kurzer Distanz konnte Kobras nur kurz abwehren, den abspringenden Ball jagte der Stürmer aus drei Metern über das Tor.

Dies hätte sich beinahe in der 65. Minute gerächt. Der kurz zuvor eingewechselte Hannes Aigner spielte Christian Gebauer frei, bei dessen Schuss musste sich Siebenhandl ordentlich strecken. Ausgerechnet als die Altacher dem Ausgleich näherzukommen schienen, schwächten sie sich selbst.

Louis Ngwat-Mahop sah für ein rüdes Einsteigen gegen Potzmann Gelb, schoss dann erbost den Ball weg und legte sich auch noch lautstark mit Schiedsrichter Dieter Muckenhammer an. Der zur Pause für den an einer Zerrung laborierenden Oliver Drachta eingesprungene Oberösterreicher zeigte dem Kameruner daraufhin Gelb-Rot (69.).

Damit war es um die Gegenwehr der Vorarlberger geschehen und Sturm brachte den 14. Sieg im 12. Heimduell mit den Altachern ohne Probleme über die Zeit.

Die Meinungen:

Heiko Vogel (Sturm-Graz-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir brillant gespielt, nur haben wir versäumt, nachzulegen. Die Chancenauswertung war nicht Bundesliga-tauglich. In der zweiten Hälfte ging dann etwas der Spielrhythmus verloren. Die Defensive hat dann aber den Sieg sehr gut abgesichert. Wir haben viele Chancen herausgespielt, das zeigt die Qualität der Mannschaft. Oft haben wir überkombiniert und wollten hundertprozentige Chancen herausspielen. Insgesamt überwiegt aber die Freude über den Sieg."

Klaus Schmidt (Altach-Trainer): "Wir sahen zwei sehr verschiedene Hälften. In der ersten Hälfte hat sich meine Mannschaft, schmeichelhaft gesagt, indiskutabel präsentiert. Wir hätten mit mehreren Toren Rückstand in die Pause gehen können. Nach einer Gehirnwäsche haben wir ins Spiel zurückgefunden und die Kontrolle über das Match bekommen, bis zur 69. Minute (Anm.: Ausschluss von Louis Ngwat-Mahop). Dann waren wir nicht mehr in der Lage, Sturm unter Druck zu setzen. Der Fluch, hier in Graz nicht zu gewinnen, geht weiter. Man muss aber auch sagen, Sturm hat es richtig gut gemacht."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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