Admira schießt sich mit Sieg bei WAC auf Platz 3

 

Die Admira ist neuer Dritter der Bundesliga-Tabelle! In der 23. Runde fahren die Südstädter ein 3:1 beim Wolfsberger AC ein.

Den Sieg besorgt eine effiziente erste Halbzeit, in der die Admiraner nach schnellen Vorstößen treffen: Kalajdzic verwertet ein langes, von Jakolis weitergeleitetes Zuspiel trocken (4.). Kurz vor Halbzeit erhöht dieser per schönem Volley nach Grozurek-Flanke selbst (45.).

Zwierschitz, der einen Eckball auf der Linie nur mehr verwerten muss (87.), legt nach. Orgill gelingt nach einem schweren Fehler von Admira-Keeper Kuttin nur noch Ergebniskosmetik (90.+3).

Der WAC, der in der ersten Halbzeit keinen Torschuss abgibt, dreht in der zweiten Hälfte auf. Das geänderte Auftreten ändert aber nichts mehr am Spielausgang, da die besten Chancen vergeben werden: Gschweidl streift am Ball vorbei (47.) und versucht es aus 20 Metern (64.).

Die Admira liegt nun einen Punkt vor Rapid und acht hinter dem Zweiten Sturm, der WAC hat als Neunter weiterhin 13 Punkte Vorsprung auf Schlusslicht SKN St. Pölten.

Der WAC tut sich nach dem ersten Gegentreffer im Kalenderjahr 2018 schwer, ins Spiel zu kommen. Die Admira attackiert früh und zwingt die Hausherren im Aufbau immer wieder zu Fehlern. Das Umschaltspiel funktioniert bei den Gästen nur vereinzelt. Wenn es klappt, wird es aber gefährlich.

Grozurek zieht in der 20. Minute nach einem dieser schnellen Gegenstöße aus der Distanz ab, Alexander Kofler geht mit einer Faustabwehr auf Nummer sicher.

In der ersten Minute der Nachspielzeit führt ein Vorstoß über die linke Seite zu einer mustergültigen Flanke von Grozurek. Im Strafraum fackelt Jakolis nicht lange und stellt auf 2:0.

Auf der gegenüberliegenden Seite hat Manuel Kuttin nicht viel zu tun. Erstmals gefordert ist der Kärntner im Admira-Tor in der 48. Minute, als er vor Bernd Gschweidl eine Flanke herunterpflückt.

Der WAC legt nun wesentlich mehr Elan an den Tag, ist in den Zweikämpfen bissiger. Die besseren Chancen hat aber weiterhin die Admira: Kalajdzic (56.) schießt völlig unbedrängt direkt auf Kofler.

Bis zum ersten Torschuss der Kärntner müssen die Zuschauer in der Lavanttal-Arena bis zur 60. Minute warten. Was Sasa Jovanovic bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz aus der Distanz versucht, ist für Kuttin jedoch eine leichte Beute.

Die Bilder der 23. Runde der Bundesliga:

Salzburg - St. Pölten 4:0

© GEPA
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Rapid-Sturm 1:1

SV Mattersburg - Austria 2:1 (1:1)

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Wolfsberger AC - Admira 1:3

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LASK - Altach 2:0

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Es ist damit aber die stärkste Phase der Heimmannschaft eingeleitet. Ein abgefälschter Schuss von Gschweidl (64.) streicht links vorbei, ein Kopfball von Jovanovic (65.) geht knapp drüber. Florian Flecker (68.) und Orgill (84.) finden in Kuttin ihren Meister.

Für die Admira verzieht zunächst der eingewechselte Alexander Merkel (79.), ehe Zwierschitz den Ball nach einem Eckball mit ganzem Körpereinsatz über die Linie drückt. Der Treffer von Orgill nach Vorarbeit von Flecker kommt zu spät.

Die Admiraner haben nun als Dritter einen Punkt mehr gesammelt als Rapid. Bei den Kärntnern, die in der Vorwoche noch mit einem Sieg bei Sturm Graz überraschten, kehrt schnell wieder Ernüchterung ein. In der Tabelle liegt man sechs Punkte hinter dem von Altach gehaltenen achten Platz.

Trösten kann man sich freilich mit dem Faktum, dass der Letzte SKN St. Pölten, der am Sonntag bei Leader Salzburg antritt, 13 Punkte weniger am Konto hat.


Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Die Leistung in der ersten Hälfte war eine Katastrophe. Wir waren kollektiv nicht präsent, zu langsam und haben keinen einzigen Zweikampf gewonnen. Die zweite Hälfte habe ich wieder auf ein 4-4-2-System umgestellt, danach wurden wir besser, aber es war immer noch viel zu wenig, um das Spiel zu drehen gegen die Admira. Die Niederlage war mehr als verdient."

Ernst Baumeister (Admira-Trainer): "Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Wir haben über 90 Minuten eine konstante Leistung abgerufen, wenig zwingende Chancen zugelassen. Der Sieg geht absolut in Ordnung. Platz drei ist eine Momentaufnahme. Schauen wir, was am Ende herauskommt. Wenn wir einen internationalen Platz erreichen, ist es gut, wenn nicht, ist es auch kein Drama."


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Nestor El Maestro: "Es gab einige Treffen mit Sturm Graz"

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