Austria vermiest Foda-Abschied bei Sturm

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Der FK Austria Wien vermiest das letzte Spiel von Franco Foda beim SK Sturm Graz. Die Veilchen schlagen den Tabellenführer in der 20. Bundesliga-Runde daheim 1:0 (0:0).

In der ersten Halbzeit lässt das Spiel viel vermissen, einzige nennenswerte Aktion ist ein zu zentraler Alar-Kopfball (23.).

Nach der Pause trifft Alar, allerdings ins eigene Tor: Nach einer Austria-Ecke misslingt ihm ein Klärungs-Versuch knapp vor der Torlinie (53.) nach einem Kopfball von Serbest am kurzen Pfosten.

Sturm hat durch Koch (56./Volley), Zulechner (57./scheitert an Pentz) und Schoissengeyr (58./Kopfball drüber) bald danach die besten Ausgleichschancen.

Für die Veilchen ist es der erste Heimsieg nach zuletzt sieben erfolglosen Versuchen und der erste volle Erfolg nach vier Pflichtspielen. Die Steirer wiederum kassieren in ihrem letzten Match unter dem künftigen Teamchef Franco Foda nach vier Siegen in Folge wieder eine Niederlage.

Sturm überwintert damit nur einen Punkt vor Salzburg und zehn vor Rapid an der Spitze. Die Austria (6.) liegt nur mehr einen Punkt hinter dem fünftplatzierten LASK.

In der ersten Hälfte deutet noch viel auf eine Nullnummer hin. Die Austria präsentiert sich eine Spur initiativer, kommt aber ebenso wenig wie Sturm zu zwingenden Chancen.

Am gefährlichsten wird es im Grazer Strafraum noch in der 37. Minute, als Kevin Friesenbichler nach Flanke von Thomas Salamon am Abschluss gehindert wird. Auf der Gegenseite landen ein Kopfball von Alar (22.) und ein Weitschuss von Stefan Hierländer (45.+1) in den Händen von Austria-Goalie Patrick Pentz.

Zumindest einen negativen Höhepunkt gibt es vor dem Seitenwechsel. In der 28. Minute tritt Friesenbichler mit den Stollen in Kniehöhe gegen das Standbein von Thorsten Röcher, der wenig später ausgetauscht werden muss. Schiedsrichter Manuel Schüttengruber sieht das brutale Foul aus nächster Nähe, zeigt Friesenbichler aber nicht einmal die Gelbe Karte.



Mehr Highlights nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel stehen dann die Torraumszenen im Mittelpunkt. In der 53. Minute bringt Raphael Holzhauser einen Eckball zur Mitte, die Sturm-Abwehr reagiert konfus und Alar misslingt auf der Linie stehend ein Rettungsversuch - der ÖFB-Teamspieler befördert den Ball mit der Ferse ins eigene Tor.

Die Gäste antworten mit drei großen Möglichkeiten im Minutentakt. Nach Flanke von Hierländer knallt Fabian Koch den Ball volley weit über das Tor (56.), Philipp Zulechner scheitert allein vor dem Tor an Pentz (57.) und nach dem darauffolgenden Corner fliegt ein Kopfball von Christian Schoissengeyr nur knapp über die Latte (58.).

Auch die Austria vergibt Möglichkeiten

In der Folge kann die Austria die Partie wieder etwas beruhigen und kommt das eine oder andere Mal vielversprechend vor das Sturm-Tor. In der 69. Minute scheitert Felipe Pires am Grazer Schlussmann Jörg Siebenhandl, sieben Minuten später verzieht der Brasilianer aus guter Position.

Die besten Bilder der 20. Bundesliga-Runde:

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Austria - Sturm 1:0 (0:0)

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St. Pölten - Rapid 0:5 (0:2)

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Mattersburg - WAC 5:1 (1:0)

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Salzburg - LASK 0:0

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Admira-Altach 3:1 (0:0)

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In der 77. Minute misslingt Holzhausers Versuch eines Seitfallziehers vom Elfmeterpunkt. Kurz vor Schluss findet Pires neuerlich in Siebenhandl seinen Meister.

Sturm kommt im Finish trotz Feldüberlegenheit zu keiner großen Einschussmöglichkeit mehr - zur Freude der Austria, deren durchwachsene und von zahlreichen Verletzungen geprägte Herbstsaison versöhnlich ausklingt.

Weiter geht es für die Veilchen am 3. oder 4. Februar 2018 mit dem Auswärts-Derby gegen Rapid. Sturm muss zum Frühjahrsauftakt im ersten Spiel unter Foda-Nachfolger Heiko Vogel beim SV Mattersburg antreten.


Stimmen zum Spiel:

Thorsten Fink (Austria-Trainer): "Vom Chancenverhältnis her war es ungefähr gleich. Ich bin sehr zufrieden, dass wir mit dieser jungen Abwehr ohne Gegentor geblieben sind. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause geht. Nach drei Monaten, in denen es nicht so gut gelaufen ist, tut das doppelt gut."

Franco Foda (Sturm-Graz-Trainer): "In der ersten Hälfte war es von uns kein so gutes Spiel. Nach dem Gegentor sind wir aber besser ins Spiel gekommen. Insgesamt war es ausgeglichen. Trotz allem muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, sie hat sich nie aufgegeben. Es war bis jetzt eine tolle Saison, wir hätten noch gerne einen Punkt mitgenommen."


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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Franco Foda träumt von vierter Ära bei Sturm

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