Sturm dreht unglaubliches Spiel in Altach

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Sturm Graz hat nach einem verrückten 2:1-Sieg beim Gastspiel in Altach weiter Chancen, sich den Herbstmeister-Titel zu holen.

Die Grazer verschlafen im Schnabelholz die Anfangsphase der Partie und geraten in der 14. Minute durch einen Kopfball-Treffer von Adrian Grbic, bei dem Christian Schoissengeyer ganz schlecht aussieht, in Rückstand. Es ist bereits das achte Grazer Gegentor in der Anfangsviertelstunde.

Die "Blackies" präsentieren sich danach über den Großteil der Partie ungefährlich, erst die Einwechslung von Emeka Eze bringt den Umschwung für die Gäste. Der Joker legt das 1:1 durch Zulechner (79.) mit einer mustergültigen Flanke vor und setzt nach Schmerböck-Assist in der 87. Minute selbst den Schlusspunkt.

Sturm ist damit vorerst Erster, Altach bleibt durch die bittere Niederlage auf dem siebten Platz (22).


Grbic trifft zur Altach-Führung

Die Vorarlberger begannen mit viel Schwung, beschäftigten Sturm in der Anfangsphase vor allem über rechts häufig. Bezeichnenderweise fiel auch das 1:0 über die rechte Seite. Nach einem öffnenden Pass von Simon Piesinger auf Andreas Lienhart flankte dieser in einem hohen Bogen in den Strafraum, wo sich Grbic im Duell mit Christoph Schoissengeyr durchsetzte und einköpfelte. Für den 21-Jährigen, der den Vorzug gegenüber Hannes Aigner erhalten hatte, war es der zweite Saisontreffer.

Sturm kam dann besser in die Partie und hatte einige gute Aktionen, allerdings keine Topchance. Am gefährlichsten wurde es in der 26. Minute, als Rechtsverteidiger Fabian Koch aus mehr als 20 Metern abzog und die Latte traf. Nach der Pause erhöhte die Mannschaft von ÖFB-Teamchef Foda den Druck. Abgesehen von zwei Fernschüssen von Peter Zulj (55., 61.) kamen die Grazer aber nicht zu Abschlüssen.

Matchwinner Eze

Dazu machte Altach defensiv auch einen guten Job. Vorne sparten sich die Rheindörfler Energie für sporadische Konter. In der 64. Minute verpasste Louis Ngwat-Mahop eine Flanke von Christian Gebauer nur knapp. Die meiste Zeit über reagierte Altach aber nur.

Ein Ballverlust des eingewechselten Hannes Aigner, den Piesinger nicht ausbügeln konnte, leitete den Ausgleich ein. "Architekt" des Treffers war der Nigerianer Eze mit einem geschickten Pass in den Rücken der Abwehr, Zulechner musste an der zweiten Stange den Ball nur noch einschieben. Dem nicht unähnlich war der Siegtreffer: Nach Pass von Deni Alar bediente Marc Andre Schmerböck Eze am zweiten Pfosten, der eiskalt einnetzte.

Textquelle: © LAOLA1.at

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