LASK kämpft harmlose Wolfsberger nieder

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In der 17. Runde der Bundesliga feiert der LASK mit einem 2:0 gegen Wolfsberg den ersten Heimsieg seit dem 9. September.

Die Gastgeber dominieren die erste Hälfte in allen Belangen und kommen dennoch kaum zu Torchancen. Selbst vom Punkt (18.) ist Peter Michorl gegen Alexander Kofler, den Elfmeterkiller im Wolfsberger Tor (er hat drei in der Saison gehalten), nicht erfolgreich.

Bereits gegen Sturm hatte der Linksfuß am Samstag einen Elfer verschossen.

Die einzige nennenswerte Chance der Wolfsberger vor Pause hat Topcagic nach Pass von Florian Flecker, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel wehrt LASK-Tormann Pervan zum Corner ab (39.).

Nach dem Wechsel sorgt Topcagic neuerlich für Gefahr, aber Gernot Trauner entschärfe die Situation noch rechtzeitig (48.).

Der LASK bleibt das bessere Team, doch braucht wieder einen Strafstoß, um für wirkliche Gefahr zu sorgen. Ranftl geht gegen Hüttenbrenner spektakulär im Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Julian Weinberger entscheidet nach Rücksprache mit seinem Assistenten auf Elfmeter.

Diesmal übernimmt Ullmann die Verantwortung und erzielt das verdiente 1:0 (70.) für die Hausherren. Kofler ist abermals in der richtigen Ecke.

Ausgerechnet Victor

Das 2:0 hat zwei Minuten später Ranftl selbst auf dem Fuß, dessen Schuss kann aber Drescher vor der Linie klären (72.).

Im Finish wirft der WAC alles nach vorne, wodurch sich für den LASK Konterchancen ergeben. Zunächst scheitert Berisha an Kofler (91.), der dann wenig später mit nach vorne kommt.

Dadurch hat der in der 63. Minute eingewechselte Joao Victor nach Pass von Rajko Rep leichtes Spiel. Der Brasilianer, der nach seiner sechsmonatigen Dopingsperre sein Debüt für den Aufsteiger gibt, schiebt den Ball ins verwaiste Gehäuse.

Damit schiebt sich der LASK einen Punkt vor die Wiener Austria, die beim Schlusslicht St. Pölten 0:1 verliert, auf Platz fünf.

Die nun schon seit einem Jahr in Auswärtsspielen sieglosen Wolfsberger bleiben Tabellenachter, da auch die punktegleichen Mattersburger 0:2 (0:0) beim Tabellenführer und Titelverteidiger Salzburg verlieren.

Oliver Glasner (LASK-Trainer): "Es war ein extrem zweikampfintensives Spiel, in dem wir die leicht bessere Mannschaft waren. Nach der ersten Hälfte dachte ich schon, es gibt ein Deja-vu von Graz und dass der gegnerische Tormann wieder der Man of the Match wird. Ich habe der Mannschaft in der Halbzeit gesagt, dass wir wieder Chancen bekommen werden. Aufgrund dessen, dass wir die gefährlichere Mannschaft waren, ist der Sieg verdient. Besonders freut mich unsere sehr gute Zweikampfquote. Und wir freuen uns alle darüber, dass Joao Victor getroffen hat."

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "Wenn man zwei Elfer bekommt, ist es irgendwann einmal zu viel, zumal der zweite Elfer keiner war. Das war ungerecht. Der Schiedsrichter sagte, er hätte ihn nicht gegeben, doch der Linienrichter hatte es so gesehen. Letztendlich war es eine verdiente Niederlage, der LASK war bissig und ist hinten gut gestanden. Momentan fehlt uns einfach noch was. Das gilt es zu erkennen, damit wir wieder zu unserer Stärke finden."

Maximilian Ullmann (LASK-Torschütze zum 1:0): "Beim ersten Elfmeter wollte ich auch schon hingehen. Doch es spricht für Michorl, dass er es noch einmal probiert hat. Es gab keine Order, wer schießt - es sollte der sein, der sich am besten fühlt. Beim zweiten Elfmeter habe ich mir den Ball genommen. Ich bin überglücklich, dass er drin war. Die ganze Mannschaft freut sich besonders für Victor, der doch einen langen Leidensweg hinter sich hat."

Alexander Kofler (WAC-Tormann): "Der erste war ein klarer Elfmeter, beim zweiten war ein Kontakt da. Die Spieler legen es natürlich dann schnell drauf an, zu fallen. Wir wussten, dass es eine schwierige Saison wird, faktisch ein Übergangsjahr. Wir müssen jetzt schauen, dass wir schnell den Anschluss wieder finden."

Die besten Bilder der 17. Bundesliga-Runde:

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Rapid - Altach

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Sturm-Admira 6:1

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St. Pölten-Austria 1:0

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LASK - Wolfsberg 2:0

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Red Bull Salzburg-SV Mattersburg 2:0

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