Salzburg beendet Heimserie des LASK

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RB Salzburg feiert zum Auftakt der 11. Runde einen 3:1-Auswärtssieg beim LASK und fügt dem Aufsteiger damit die erste Heimniederlage nach 31 Partien in Folge zu.

Dabei gehen die Gastgeber in der ausverkauften TGW-Arena bereits nach 48 Sekunden durch einen Weitschuss von Peter Michorl in Führung, doch Salzburg gelingt nach Trauner-Foul per Elfmeter durch Valon Berisha der Ausgleich (27.).

Nach der Pause fixiert Munas Dabbur mit einem Doppelpack binnen drei Minuten (75., 78.) den Endstand.


Die Salzburger, die seit acht Auswärtsspielen beim LASK ungeschlagen sind (4 Siege, 4 Remis), übernehmen zumindest bis Sonntag die Tabellenführung.

Dabei erzitterte die mit 5.659 Zuschauern fast ausverkaufte TGW-Arena schon nach 48 Sekunden: Nach einem Einwurf kam der Ball mithilfe Fortunas und der noch unsortierten Salzburger Verteidigung über vier Stationen zu Michorl, der von der Strafraumgrenze mit einem Flachschuss das 1:0 machte.

Ungeschickte Trauner-Attacke

Der LASK blieb gefährlich, setzte die Gäste stark unter Druck und ließ kaum konsistente Aktionen zu. Nach einem schnellen Vorstoß über links lenkte Gartler die Hereingabe nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (13.). Erst danach kam der Meister besser ins Spiel, vorerst blieb ein Schuss Fredrik Gulbrandsens am langen Eck vorbei (18.) die für die Glasner-Elf einzig bedrohliche Aktion.

Die besten Bilder der 11. Bundesliga-Runde:

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Sturm - Austria 3:0

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Altach - Admira 2:2

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Rapid - St. Pölten 1:0

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LASK - RB Salzburg 1:3

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WAC - Mattersburg 2:2

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So war der Ausgleich in seiner Entstehung auch einem LASK-Verteidiger zu verdanken: Gernot Trauner wollte den Ball ins Torout rollen lassen, Gulbrandsen setzte aber erfolgreich nach und wurde schließlich von Trauner zu Fall gebracht. Berisha schoss vom "Punkt" trocken ein.

Der LASK ließ sich von seiner aggressiven Spielweise aber nicht abbringen und verzeichnete vor der Pause neuerlich die besseren Chancen durch einen Seitfallzieher Mergim Berishas (36.) und eine gefährliche Michorl-Hereingabe, die Goalie Alexander Walke knapp vor Gartler klärte (38.).

Doppelpack von Dabbur

Das intensive Spiel setzte sich nach Seitenwechsel fort, bot im Gegensatz zur ersten Hälfte aber lange Zeit fast keine Chancen. Die Salzburger Führung kam diesbezüglich quasi aus dem Nichts - auch wenn sich die Elf von Marco Rose schon ein klares spielerisches Übergewicht erarbeitet hatte. Dabbur schoss aus wenigen Metern nach Zuspiel des kurz zuvor eingewechselten Xaver Schlager ein, auch weil Tormann Pavao Pervan und mehrere Defensivspieler des LASK in dieser Situation auf engem Raum nicht schnell genug reagierten.

Ein unnötiger Abspielfehler im Spielaufbau leitete kurz darauf die Vorentscheidung ein. In der Folge konnte zwar Christian Ramsebner einen Gulbrandsen-Schuss noch per Kopf auf der Linie retten, Dabbur vollendete im Nachsetzen aber problemlos.

STIMMEN ZUM SPIEL:

Oliver Glasner (LASK-Trainer): "Das hätte nicht sein müssen, weil wir viele Dinge gut gemacht haben. Wir hätten vorne effektiver sein müssen. Aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, immerhin haben wir mit Wiesinger heute den neunten oder zehnten Bundesligadebütanten gebracht. Unser Parameter, mit dem wir uns messen, ist nicht Salzburg."

Marco Rose (Salzburg-Trainer): "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, dabei durften wir nicht überrascht sein, dass der LASK so hoch presst. Es ist grundsätzlich schwierig gegen den LASK, gerade hier, weil sie eine aggressive Spielanlage haben. Aber meine Mannschaft hat Qualität und Mentalität. Wir sind in der zweiten Hälfte immer besser ins Spiel gekommen, waren im Strafraum präsenter und haben den Sieg heute erzwungen."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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