Ried verspielt Sieg im Kellerduell gegen St.Pölten

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Die SV Ried hat eine Riesen-Möglichkeit verpasst, im Abstiegskampf noch einmal den Anschluss zu schaffen.

Die Innviertler müssen sich im Kellerduell mit einem 1:1 (1:0) gegen SKN St. Pölten zufrieden geben. Die Hausherren sind in der ersten Hälfte tonangebend, Thomas Reifeltshammer bringt die Wikinger per Kopf in Führung (21.).

Die Chabbi-Elf lässt aber nach, SKN kommt besser ins Spiel. Nach Flanke von Michael Ambichl verwertet Marco Perchtold sehenswert per Seitfallzieher zum 1:1-Endstand (77.).

Damit bleiben die Rieder Schlusslicht der Bundesliga mit vier Punkten Rückstand auf den Vorletzten St. Pölten.

Ried kurios aber verdient in Front

Ried schwebt weiter in höchster Abstiegsgefahr. Weil die Oberösterreicher am Samstag im Kellerderby gegen St. Pölten nicht über ein Heim-1:1-(1:0) hinauskamen, geht die Truppe von Trainer Lassaad Chabbi zumindest mit drei Punkten Rückstand auf Platz neun in die verbleibenden zwei Runden. St. Pölten ist zwar noch nicht gerettet, machte im Kampf um den Klassenerhalt aber einen wichtigen Schritt.

Nach von Nervosität auf beiden Seiten geprägten Anfangsminuten fand Ried besser ins Spiel, agierte offensiv gefährlicher und arbeitete aggressiver gegen den Ball als die Gäste.



Die Führung war folglich verdient, wenn auch etwas kurios. Ein hohes, scheinbar viel zu ungenaues Zuspiel von Marcel Ziegl auf Stefan Nutz fand dennoch seinen Abnehmer knapp vor der Torauslinie, Reifeltshammer verwertete die folgende Flanke per Kopf.

Ried machte in der Folge das Spiel, blieb die gefährlichere Mannschaft. Michael Huber klärte aber in höchster Not vor Nutz (31.), kurz darauf fiel ein Ziegl-Weitschuss zu zentral aus (32.). St. Pölten tauchte selten, aber doch vor dem Rieder Tor auf.

Die Resultate waren vor der Pause freilich bescheiden: Ein geblockter Perchtold-Schuss (24.) sowie ein viel zu zentraler Versuch von Manuel Martic (41.).

Traumtor trifft Ried im Herzen

Erst nach der Pause kamen die Gäste besser in Schwung. Der in der Halbzeit eingewechselte Lonsana Doumbouya sorgte mit zwei Kopfbällen (52./Gebauer bzw. 57./vorbei) für ein Raunen auf den Rängen.

Die besten Bilder der 34. Bundesliga-Runde:

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Rapid - Sturm 1:0

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Wolfsberger AC - Austria Wien 2:1

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SV Ried - SKN St. Pölten 1:1

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SV Mattersburg - SCR Altach 1:0

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Salzburg-Admira 2:0 (0:0)

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Ried hingegen ließ die größte Chance auf eine Vorentscheidung in der 67. Minute fahren: Nach einem Konter hielt der herauseilende Goalie Christoph Riegler gegen Dieter Elsneg sein Team im Spiel, schon zuvor hatte Elsneg bei einem Schuss aufs kurze Eck das Nachsehen gegen den "Wölfe"-Schlussmann gehabt. (56.).

Angesichts einer ausgeglichenen zweiten Hälfte und einem Köpfler von Lukas Thürauer in Gebauers Arme (71.) kam das 1:1 nicht überraschend: Mit einem wunderschönen Seitfallzieher krönte Perchtold eine Flanke von Michael Ambichl und leitete damit eine hart umkämpfte Schlussphase ein, die aber torlos endete.


Die Heatmap zur Partie:


Die Taktiktafel zur Partie:


Textquelle: © LAOLA1.at

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