Sturm feiert glücklichen Heimsieg gegen Ried

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Sturm feiert in der 29. Bundesliga-Runde einen glücklichen 1:0-Heimsieg über Ried. Das Goldtor für die Grazer erzielt der eingewechselte Philipp Zulechner erst in der 88. Minute.

Zuvor haben eigentlich die Gäste aus dem Innviertel mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. So hat Peter Zulj bei einem Latten-Schuss viel Pech (60.).

Ried-Kapitän Thomas Reifeltshammer muss nach einer Kung-Fu-Einlage vorzeitig mit Rot vom Platz (57.). Bei Sturm sieht Charalampos Lykogiannis Gelb-Rot (83.).

Als vieles auf ein Remis hindeutete, schlug Zulechner noch zu. Der Stürmer erkämpfte sich den Ball an der Strafraumgrenze und traf im Fallen. Ried musste trotz starker Leistung in der ersten Spielhälfte zum zehnten Mal in Folge ohne Punkt nach Hause fahren.

Sturm beginnt im Eiltempo

Sturm begann vor knapp 8.500 Zuschauern im Eiltempo, Deni Alar visierte schon nach neun Sekunden das Kreuzeck an. Nach einem Abschluss des 15-fachen Saisontorschützen lag der Ball in der 9. Minute auch im Netz, Alar stand zuvor aber knapp im Abseits.



Zwei Szenen, die die erste Spielhälfte aber nicht wiedergaben. Die erneut ohne den angeschlagenen Kapitän Thomas Gebauer eingelaufenen Rieder waren die gefährlichere Elf.

Ried in den Zweikämpfen stärker

Die von Trainer Lassaad Chabbi wieder mit offensiver Grundhaltung aufs Feld geschickten Oberösterreicher agierten in den Zweikämpfen präsenter und mit klareren Aktionen nach vorne.

Die besten Bilder der 29. Bundesliga-Runde:

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Rapid - Altach 3:0

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Sturm-Ried 1:0

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Admira - St. Pölten 2:0

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Wolfsberger AC - FC Red Bull Salzburg 0:2

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Vor allem die rechte Seiten mit Florian Hart und Patrick Möschl bereitete den Grazern Probleme. Möschl konnte zunächst zweimal in letzter Sekunde am Abschluss gehindert werden, dann entschärfte Sturm-Torhüter Christian Gratzei einen Flachschuss des Flügelspielers (19.).

Eine Aktion, in der sich Peter Zulj gegen drei Steirer durchsetzte, Gratzei den Querpass aber abfing, war sinnbildlich für den Charakter der Partie. Erst kurz vor dem Pausenpfiff wagte Simon Piesinger einen Antritt, verfehlte das Tor aus aussichtsreicher Position aber knapp (41.). Zur Pause war Ried in allen relevanten Statistiken voran.

Partie wird immer härter

Die zuvor äußerst fair verlaufene Partie wurde nach Seitenwechsel härter, was schließlich im Platzverweis für Reifeltshammer gipfelte. Der Innenverteidiger attackierte Marc Andre Schmerböck zu ungestüm mit dem Knie in Gesichtshöhe, Referee Harald Lechner zückte Rot.

Unterhaltsam blieb es, Zulj hämmerte den Ball nach einem Freistoß aus Ferndistanz an die Latte (59.). Auf der Gegenseite hatte Ried Glück, die Partie nicht zu neunt fortsetzen zu müssen. Hart setzte als letzter Mann zum Tackling gegen Baris Atik an, traf dabei aber nur den Sturm-Profi (67.).

Atik scheitert an Durakovic

Für die Elf von Franco Foda machte sich ihre numerische Überlegenheit immer deutlicher bemerkbar. Atik fand die Riesenchance auf Sturms Führung vor, scheiterte alleine vor Reuf Durakovic an Gebauers starkem Ersatzmann (76.).

Hitzig ging es bis zum Schlusspfiff weiter, Lykogiannis sah nach einem Foul an Möschl Gelb-Rot. Sturm belohnte sich schließlich für eine Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte durch Zulechner. Die "Blackys" haben damit alle zwölf Zähler im Frühjahr zu Hause geholt.


STIMMEN ZUM SPIEL:

Franco Foda (Trainer Sturm):
"Wir haben gut begonnen, aber nach 20 Minuten total den Faden verloren. Wir hatten auch nicht die Passsicherheit. Ried war extrem bissig gegen den Ball. Nach dem Wechsel kamen wir mit Horvath besser ins Spiel, ich bin froh, dass wir das 1:0 gemacht haben. Ich bin mit dem Sieg zufrieden, aber wir können besser spielen. Ried ist eine gute Mannschaft und sollte nicht absteigen."

Lassaad Chabbi (Trainer Ried):
"Es war ein gutes, ausgeglichenes Spiel von beiden Seiten. Beim Gegentor haben wir falsch verteidigt. Aber in dieser Situation bekommt man solche Tore. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die gegen den Tabellenzweiten eine sehr gute Leistung gezeigt hat. Die Entscheidungen des Schiedsrichters diskutiere ich nicht."





Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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