Klem sichert dem WAC Sieg in der Nachspielzeit

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Der Wolfsberger AC kommt am 26. Spieltag gegen SKN St. Pölten zu einem ganz späten 1:0-Sieg.

Die Kärntner sind spielerisch die bessere Mannschaft, können aber lange keine Chance verwerten. Zudem haben sie Pech, dass es bei einem Holzmann-Handspiel (21.) keinen Elfmeter gibt. Der Siegtreffer gegen inferiore Niederösterreicher gelingt Klem in der vierten Minute der Nachspielzeit.

In der Tabelle überholt der WAC (32 Punkte) damit Rapid und ist nun Sechster, St. Pölten (27) bleibt auf Rang acht.

Elferpfiff bleibt aus

Der sechste Heimerfolg der Lavanttaler in dieser Saison war verdient. Wolfsberg ging trotz neun Ausfällen - Mario Leitgeb und Dever Orgill waren die jüngsten Zugänge im WAC-Lazarett - vor heimischer Kulisse wieder einmal druckvoll in die Partie.

Die mit einer Fünfer-Abwehr eingelaufenen St. Pöltner waren von der ersten Minute an beschäftigt, keinen Gegentreffer zu kassieren. Entlastung schafften die Niederösterreicher keine.

Wolfsbergs Mihret Topcagic fand schon nach wenigen Augenblicken eine Kopfballmöglichkeit vor. In der 14. Minute war der Ball auch im Tor, der Treffer von Issiaka Ouedraogo wurde wegen Foulspiels aber zurecht aberkannt.

Vom Schiedsrichter benachteiligt sah sich das Pfeifenberger-Team kurz darauf. Eine Standfest-Flanke traf St. Pöltens Marcel Holzmann im Strafraum an der Hand (20.), der Elferpfiff blieb aus. Schon beim 0:3 bei der Austria in der Vorwoche hatte sich der WAC um einen Strafstoß geprellt gefühlt.



Später WAC-Siegtreffer

St. Pölten fand erst Mitte der ersten Spielhälfte besser in die Partie. Richtig gefährlich wurde die Elf von Trainer Jochen Fallmann freilich nie. Auch die zweiten 45 Minuten begannen mit Vorteilen der Hausherren. Michael Sollbauer stand nach einem Eckball plötzlich frei, traf aber nur den vor der Torlinie postierten David Stec (49.).

Der eingewechselte Philipp Prosenik verpasste den Ball nach einer Standfest-Hereingabe dank der Fingerspitzen von SKN-Torhüter Christoph Riegler knapp (75.). Als St. Pölten bereits eine Punkteteilung erhoffen durfte, schlug Klem dann doch noch zu.

Die Assists bei Klems Tor gaben Akteure, die erstmals im neuen Jahr Bundesliga-Luft schnupperten. Jacobo bedient per Flanke den ebenfalls eingetauschten Philip Hellquist, dessen nur kurz abgewehrten Kopfball drosch Klem in die Maschen. Keine Minute zuvor hatte der Flügelspieler nur die Latte getroffen.

St. Pölten konnte sich im gesamten Spiel keine einzige Torchance erarbeiten. Der Aufsteiger hat nach der 26. Runde nun nur noch vier Zähler Vorsprung auf das siegreich gebliebene Schlusslicht Ried.

Die besten Bilder der 26. Bundesliga-Runde:

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Salzburg - Austria 5:0

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SK Rapid Wien - SV Mattersburg 1:1 (1:1)

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FC Admira Wacker Mödling - SK Sturm Graz 1:0 (0:0)

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Ried - Altach 2:0 (1:0)

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Wolfsberger AC - SKN St. Pölten 1:0 (0:0)

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STIMMEN ZUM SPIEL:

Heimo Pfeifenberger (Trainer WAC): "Es war ein sehr konzentrierter Auftritt meiner Mannschaft. Sie ist bis zum Schluss stabil geblieben. Der Sieg ist verdient, wenngleich es glücklich ist, wenn man das Tor in der Nachspielzeit erzielt. Der Gegner war defensiv schwer zu knacken. Wir haben aber bis zum Schluss nicht locker gelassen. Das war ein sehr wichtiger Erfolg mit Blick auf die Tabelle."

Jochen Fallmann (Trainer St. Pölten): "Meine Mannschaft ist über 90 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Es sind sehr viele individuelle Fehler unterlaufen, trotzdem haben wir sehr lange die Null gehalten. Es ist bitter, dass noch das späte Tor gefallen ist. Ein Punkt wäre zwar nicht verdient gewesen, aber wir hätten ihn gerne mitgenommen. Es wird bis zum Schluss alles offen bleiben. Immer wenn wir die Gelegenheit hätten, uns etwas abzusetzen, bringt die Mannschaft die Leistung nicht."




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