Salzburg gewinnt in Graz in Unterzahl

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Titelverteidiger Salzburg schiebt sich in der 19. Bundesliga-Runde auf den zweiten Platz. Die "Bullen" gewinnen das Spitzenspiel in Graz gegen den SK Sturm mit 1:0.

In einem hitzigen Spiel gelingt Berisha in der 64. Minute nach Zuspiel von Lainer das Goldtor. Die Gäste spielen ab der 70. Minute in Unterzahl, weil Upamecano nach einem Foul als letzter Mann an Edomwonyi Rot sieht. Alar vergibt Sturms beste Chance (66.).

Die Steirer haben seit vier Heimspielen nicht mehr gewonnen.

Der von 10.583 Zuschauern besuchte Hit blieb spielerisch vieles schuldig, immerhin brachte die zweite Hälfte etwas mehr Torszenen. Sturm konnte auch nach der Roten Karte für Dayot Upamecano nicht entscheidend zusetzen und musste schließlich die dritte Heimniederlage in Folge hinnehmen. Die Grazer sind einen Punkt hinter Salzburg Dritter.

Sturm-Coach Franco Foda nahm im Vergleich zum 4:0-Kantersieg beim WAC eine Woche zuvor drei Änderungen vor. Der wieder fitte Goalgetter Deni Alar rückte ebenso in die Startelf wie Innenverteidiger Christian Schulz und Mittelfeldmann Philipp Huspek.



Bei Salzburg brachte der mit einer ebenso langen wie stark besetzten Bank gesegnete Oscar drei Tage nach dem 2:0-Prestigesieg über Schalke gleich sieben Neue. Wieder von Beginn an mit dabei war der 19-jährige Mittelfeldmann Xaver Schlager, der gegen Schalke getroffen hatte.

Harte Zweikämpfe

Die Partie wurde ebenso leidenschaftlich wie hektisch geführt, echte Einschussmöglichkeiten eröffneten sich den Teams vor der Pause keine - mit Ausnahme eines brandgefährlichen Lazaro-Stanglpass', den Gratzei in letzter Sekunde vor Hwang entschärfte (3.) bzw. eines Versuchs von Stefan Hierländer, der den Ball nach Alar-Assist aber nicht aufs Tor brachte (4.).

Viele Zuspiele kamen nicht an, fast immer war schon vor dem Strafraum des Gegners Schluss. Ihre Energie brachten die Akteure dafür umso intensiver in die teilweise harten Zweikämpfe ein. Schiedsrichter Dominik Ouschan sah sich genötigt, mehrmals auch verbal einzugreifen.

Die besten Bilder der 19. Runde:

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Sturm-Salzburg 0:1

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St. Pölten - Austria 2:1

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Rapid - Ried 3:1

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Mattersburg-Admira 2:0

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Altach-WAC 2:1

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Umso überraschender kam kurz nach Wiederbeginn die Riesenchance von Hee-chan Hwang, der im Rutschen den Stanglpass von Berisha knapp am Tor vorbeisetzte (47.). Salzburg, das seine Pressingqualitäten an diesem Tag nicht richtig zur Geltung bringen konnte, war schließlich näher an der Führung dran. Erst setzte Konrad Laimer noch einen Köpfler nach Eckball knapp neben die Stange (60.), schließlich war aber Berisha mit etwas Ballglück und sattem Schuss aus spitzem Winkel mit dem 1:0 zur Stelle.

Sturm zeigte sich nicht geschockt, machte sich nun auch nach vorne wieder bemerkbar, zudem brachte Foda mit Philipp Zulechner einen weitere Offensivkraft. Salzburg-Goalie Alexander Walke vereitelte aber eine Doppelgroßchance von Alar und Huspek (66.).

Nach einer harten Roten Karte für Salzburgs 18-jähriges Defensivtalent Upamecano, der den aufs Tor zulaufenden Bright Edomwonyi vor dem Strafraum im Zweikampf zu Fall brachte, war Sturm ab der 70. Minute in Überzahl und erhöhte dementsprechend weiter den Druck. Belohnt wurde das aber nicht mehr, trotz einiger Strafraumszenen und zweier Zulechner-Kopfbälle (78., 88.) blieb es beim 0:1. In der Nachspielzeit war Walke dann noch gegen Marc-Andre Schmerböck zur Stelle.


STIMMEN ZUM SPIEL:

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Es war ein Spiel mit hohem Tempo und vielen Zweikämpfen. Es waren zwei Mannschaften auf Augenhöhe und ein Spiel, das durch Kleinigkeiten entschieden wurde. Die Mannschaft hat ein gutes Spiel abgeliefert, hätte in Überzahl aber geduldiger über die Außen spielen müssen. Gegen Salzburg kann man aber verlieren. Wir waren einmal unachtsam, hatten dann aber gute Chancen zum Ausgleich. Die Mannschaft hat 90 Minuten lang alles gegeben."

Christian Schulz (Sturm-Verteidiger): "Es war sehr temporeich, wir waren heute die unglücklichere Mannschaft. Ich sehe uns über 90 Minuten als die bessere Mannschaft. Heute hatte Salzburg das Glück, das wir in Salzburg hatten."

Lukas Spendlhofer (Sturm-Verteidiger): "Es war ein gutes Spiel, ich habe selten in der österreichischen Bundesliga so ein intensives Spiel erlebt. Es ist bitter, so ein enges Spiel zu verlieren."

Oscar Garcia (Salzburg-Trainer): "Wir haben gut verteidigt, wenige Chancen zugelassen. Es war physisch ein sehr intensives Spiel. Wir wussten aber auch, dass Sturm eine physisch starke Mannschaft ist. Es ist nicht leicht, hier zu gewinnen. Wir hatten Erinnerungen an das erste Spiel in Graz (1:3) und wussten, dass wir gut in die Duelle gehen müssen. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel, in dem wir zu Beginn der zweiten Hälfte unsere Chancen hatten. Wir haben zuletzt sehr viele Spiele bestritten. Es ist schwierig, ohne unsere besten Offensivspieler auszukommen."

Alexander Walke (Salzburg-Tormann): "Es war das erwartet schwere Spiel. Die Rote Karte war eine sehr harte Entscheidung, wir haben das Spiel aber mit zehn Mann gut über die Zeit gebracht."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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