Austria kommt bei der Admira zu drei Punkten

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Die Wiener Austria verpatzt der Admira den Abschluss ihrer Traumwoche und gewinnt in der Südstadt 2:0.

Die Veilchen sind stets um Spielkontrolle bemüht, kommen dabei aber vor der Halbzeit zu wenigen konkreten Aktionen. Die einzige Admira-Chance vergibt Knasmüllner mit einem Latten-Freistoß (20.).

Nach Seitentausch wird die Austria etwas drängender, bei der Führung durch Kayode-Abstauber (69.) ist aber Glück dabei, weil Lackner zuvor an die Stange verlängert. Holzhauser erhöht per Elfmeter (88.).




Die Austria bleibt damit auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze, verbessert sich punktegleich mit Salzburg und zwei Zähler hinter Altach vorerst auf Rang drei der Tabelle. Die Admira ist nun Siebenter.

Larry Kayode erzielt in der 69. Minute den vorentscheidenden Treffer. Nach einem Freistoß verlängert Admiras Markus Lackner den Ball an die Stange, der Nigerianer ist aus einem Meter per Kopf zur Stelle.



Raphael Holzhauser sorgt per Foul-Elfmeter für die Entscheidung (88.).

Für die Wiener ist es auch eine gelungene Generalprobe vor dem entscheidenden Europa-League-Auftritt bei Viktoria Pilsen am Donnerstag.

Ohne Monschein bleibt es düster

Die Revanche der Austria für die 1:2-Heimniederlage Ende September ist verdient. Die Admira findet ohne ihren verletzten Torjäger Christoph Monschein offensiv praktisch nicht statt.

Die Austria zieht indes erfolgreich ihr gewohntes, auf Ballbesitz setzendes Spiel auf. Lucas Venuto und Felipe Pires kehren in die Start-Elf zurück, einzig Thomas Salamon ersetze den mit seiner Form kämpfenden Christoph Martschinko.

Mit Patrick Schmidt anstelle von Monschein an vorderster Front setzen die Hausherren durchaus auf Pressing. Die Austria lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen, hat deutlich mehr Spielanteile (71 Prozent am Ende).



Gefährlich wird die Elf von Thorsten Fink lang aber kaum, da in Strafraumnähe die nötige Durchschlagskraft fehlt. Der Führung näher kommt deshalb sogar die Admira aus einem Freistoß: Christoph Knasmüllner trifft in der 20. Minute zentral aus 18 Metern die Lattenunterkante.

Erst kurz vor dem Pausenpfiff traf die Austria durch Alexander Grünwald ebenfalls per Freistoß Metall. Andreas Leitner wäre beim Versuch aus spitzem Winkel jedoch zur Stelle gewesen.

Die späte Entscheidung

In Szene setzen musste sich Admiras starker Schlussmann bald nach Wiederanpfiff. Bei einem tückischen Kopfball des aufgerückten Petar Filipovic streckt sich Leitner erfolgreich (54.).

Richtig warm wird den 2.886 Zuschauern in der BSFZ Arena ob des Gesehenen weiter nicht.

Die Admira tut äußerst wenig für das Spiel. Wenig überraschend entscheiden Standardsituationen die Partie zugunsten der Gäste, Kayode trifft mit seinem siebenten Saisontor.

Die Austria ist der Entscheidung dann durch Venuto (76., 86.) deutlich näher als die Admira dem Ausgleich.

Nach Foul von Stephan Zwierschitz am eingewechselten Kevin Friesenbichler macht Holzhauser spät alles klar.


Stimmen zum Spiel:

Oliver Lederer (Trainer Admira): "Als Trainer der Austria wäre ich heute sehr zufrieden. Ihre Leistung war beeindruckend. Egal was wir versucht haben, sie waren in allen Belangen besser. Hut ab vor der Leistung der Austria. Die Frische bei uns hat etwas gefehlt nach den letzten Spielen. Was wir gegen Salzburg und Sturm an Glück hatten, hat uns heute gefehlt. Es ist nicht jeden Tag Weihnachten."

Thorsten Fink (Trainer Austria): "Es war eine ausgezeichnete Leistung meiner Mannschaft. Wir haben versucht, unser Spielsystem durchzusetzen. Mit Vehemenz und Entschlossenheit ist uns das geglückt. Wir haben verdient gewonnen. Mit Ausnahme des Freistoßes an die Latte haben wir keine Chance zugelassen. Morgen ist Regeneration angesagt, Montag hat die Mannschaft frei. Ab Dienstag werden wir uns voll auf Pilsen konzentrieren."


WAC - Sturm

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SV Ried - SV Mattersburg 2:1

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RB Salzburg - SCR Altach 4:1

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Textquelle: © LAOLA1/APA

Bundesliga: Ried dreht Partie gegen Mattersburg

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