Sturm gewinnt Schlager bei Rapid

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Sturm Graz gewinnt zum Abschluss der 16. Runde den Schlager bei Rapid mit 2:1 und erobert die Tabellenführung zurück. Für die Wiener ist es die dritte Niederlage en suite unter Neo-Coach Damir Canadi.

Lykogiannis bringt die Gäste in der 10. Minute mit einem herrlichen Freistoß in Führung, Kvilitaia gleicht drei Minuten später nach Traustason-Ecke per Kopf aus. Nach der Pause sind die Gäste zwingender, Schmerböck fixiert per von Hofmann abgefälschtem Weitschuss den Auswärtssieg (81.).

Schweigeminute

Nach einer Schweigeminute für den in der Vorwoche mit 45 Jahren verstorbenen Ex-Rapidler Christian Salaba hatte es die Partie von Beginn an in sich. Sturm versteckte sich vor rund 3.000 mitgereisten Anhängern im mit 26.200 Zuschauern ausverkauften Allianz-Stadion nicht, versuchte früh, Druck auf den Gegner auszuüben - und wurde belohnt.

Nach einem Ballgewinn tief in der Rapid-Hälfte fällte Christoph Schößwendter Deni Alar, den Freistoß zwirbelte Lykogiannis aus rund 25 Meter mit links ins Kreuzeck. Richard Strebinger im Gehäuse der Hütteldorfer war chancenlos.


Okungbowa mit Debüt

Die Mannschaft von Canadi - er setzte im "Sechs-Punkte-Spiel" überraschend auf den erstmals bei den Profis spielenden Osarenren Okungbowa (22) - war gefordert. Sie fand die richtige Antwort. Keine drei Minuten nach dem 0:1 wuchtete Kvilitaia einen Traustason-Eckball zu seinem ersten Liga-Tor ins Netz.

Der georgische Teamstürmer hätte gegen bei Standardsituationen nicht sattelfest wirkende Grazer beinahe nachgesetzt. Erneut nach einem Eckball ging der Ball von Kvilitaias Schulter knapp am Tor vorbei (16.).

Wenig Großchancen

Aufseiten der Grazer, die Stefan Hierländer (Nebenhöhlen) vorgeben mussten, zwang James Jeggo per Distanzschuss Strebinger zu einer Parade (19.). Nach einem extrem flotten Beginn von beiden Seiten ließ das Tempo danach ein wenig nach. Vor allem bei Rapid schlichen sich Ballfehler ein. Großchance konnte sich bis zum Pausenpfiff keine Mannschaft mehr erarbeiten.

Okungbowa blieb danach in der Kabine, für ihn kam Ivan Mocinic ins Spiel. Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel gehörten aber Sturm. Strebinger entschärfte zunächst einen Versuch von Bright Edomwonyi (47.), beim anschließenden Eckball warf sich der Goalie auch Alar in den Weg.

Der 11-fache Saisontorschütze wartete am Ende zum vierten Mal in Folge auf ein persönliches Erfolgserlebnis.

Die besten Bilder der 16. Bundesliga-Runde:

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Rapid - Sturm

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Sturm-Unserie zu Ende

Während Foda keine Grund zum Wechseln hatte, brachte Canadi Tamas Szanto für den in seinem ersten Ligaeinsatz seit über drei Monaten kaum sichtbaren Philipp Schobesberger. Für Louis Schaub kam mit Matej Jelic dann noch eine frische Offensivkraft, bei Sturm Philipp Zulechner für Edomwonyi.

Die gefährlichste Szene der Hausherren ergab sich vorerst nur aus einem Fehler von Christian Gratzei, der an einem Eckball vorbeisegelte (66.).

Erst in der 79. Minute lag der grünweißen Anhängerschaft der Torschrei wieder auf den Lippen. Erneut war es Kvilitaia nach einem ruhenden Ball, der Kopfball des 1,93-Meter-Manns verfehlte aber das Ziel.

Zwei Minuten später jubelte nach Schmerböcks Distanzschuss indes die Auswärts-Kurve. Rapid versuchte es danach erfolglos mit der Brechstange, die erste Liga-Niederlage gegen Sturm nach zehn Spielen blieb Realität.

STIMMEN ZUM SPIEL:

Damir Canadi (Rapid-Trainer): "Es war ein sehr intensives Spiel. Es ist ärgerlich, dass wir aus einem individuellen Fehler in Rückstand geraten sind. Der Freistoß war dann ein Traum, wir haben aber postwendend den Ausgleich erzielt und waren dann ordentlich drinnen im Spiel. Auch die zweite Hälfte war ausgeglichen, wir haben unsere Situationen in der Offensive aber nicht richtig ausgespielt. Wenn es nicht so läuft, wird man dann auch noch sehr hart bestraft. Wenn wir zweimal gewonnen hätten, was sowohl in Genk als auch heute möglich gewesen wäre, wäre alles positiv gewesen. Ich werde die Mannschaft unterstützen, alles geben, damit es besser wird."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir sind klarerweise zufrieden, wenn man bei Rapid gewinnt. Das ist nicht so einfach, sie haben nach wie vor eine gute Mannschaft. Es war ein sehr intensives Spiel mit hohem Tempo, ist rauf und runter gegangen. Die Mannschaft hat taktisch alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, aber die Kontersituationen müssen wir besser ausspielen. In den letzten vier Spielen hatten wir nicht so performt, wie wir das wollten. Bei so einem kleinen Hänger musst du durch, weiter daran glauben, das haben wir getan und sind belohnt worden. Mit dem Herbstmeistertitel haben wir uns nicht beschäftigt, weil es keinen Sinn macht. Wichtig sind die Punkte."

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