Rapid Wien stellt Klub-Rekord auf

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Mit dem Sieg gegen die Admira in der 13. Bundesliga-Runde muss der SK Rapid Wien die internen Geschichtsbücher neu schreiben.

Zum vierten Mal in Folge gewannen die Grün-Weißen mit 1:0 - das gelang noch nie zuvor in der Vereinsgeschichte. Zwölf Punkte mit nur vier erzielten Toren - ein Zeichen von Effizienz aber auch ein Beweis dafür, dass die Hütteldorfer ihre Ladehemmung vor dem gegnerischen Tor noch nicht ablegen konnten.

Gegen die Südstädter ließen Kvilitaia, Joelinton und Co. mehrere Groß-Chancen liegen.

Auch deshalb ist beim SCR trotz insgesamt schon fünf Siegen und acht Spielen ohne Niederlage in Folge nicht alles perfekt.

Djuricin gibt Devise vor

"Unsere Chancenauswertung war ganz schlecht", merkt auch Trainer Goran Djuricin an. "Wir können bei unseren Siegen nicht immer von Glück reden. Das Spiel kann auch 4:0 oder 4:1 ausgehen."

Der Coach gibt die Devise vor: "Wir müssen hart an unserer Chancenauswertung arbeiten, das heißt immerhin, mir gehen die Trainingsinhalte nicht aus."

Auch sein Gegenüber Ernst Baumeister gibt zu, dass sein Team verschont wurde. "Gott sei Dank hat Rapid nur 1:0 gewonnen, sie hätten auch 4:0 oder 5:0 gewinnen können", meint der Admira-Coach.

Kvilitaia in der Kritik

Besonders Giorgi Kvilitaia tat sich bei zwei Gelegenheiten als "Chancentod" hervor. "Er hadert zu sehr damit, seine Körpersprache ist nicht so, wie wir uns das vorstellen. Ich verstehe es aber. Ich war auch Stürmer - wenn man viele Chancen vergibt, ist man zurückhaltend. Er braucht mehr Spannung und positive Energie", sagt Djuricin.

Für den georgischen Stürmer gebe es von allen anderen Spielern große Unterstützung, berichtet der Rapid-Coach. "Das Team hat ihn in der Pause aufgebaut und für ihn gerackert. Das ist unser Geheimnis der letzten Wochen, dass wir 'einer für alle und alle für einen' da sind", meint Djuricin, der erst kürzlich U18-Trainer Zeljko Radovic als Stürmer-Trainer zur Profi-Mannschaft hochgezogen hatte.

Diese Maßnahme sollte sich laut Djuricin bald bezahlt machen. "Wir werden weiter am Stürmer-Training feilen. Da brauchen wir noch einige Einheiten, und dann wird alles besser werden."

Die vielen vergebenen Chancen hätten sich für Rapid noch fast gerächt, als Christoph Knasmüllner in der 89. Minute aus wenigen Metern über das Tor schoss. "Wenn der drin ist, schauen wir anders aus der Wäsch'", vermutete Djuricin.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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