Sturm Graz verpflichtet Mittelfeldspieler von Ried

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Pünktlich zum Trainingsstart fixiert SK Sturm Graz einen weiteren Zugang: Die Steirer verpflichten Peter Zulj von der SV Ried. Der 24-jährige Mittelfeldspieler kommt ablösefrei und unterschreibt einen Dreijahres-Vertrag bis 2020.

"Ich blicke der Zeit beim SK Sturm voller Vorfreude entgegen und möchte mit den Schwarz-Weißen erfolgreich sein. Jetzt freue ich mich darauf, mit den neuen Kollegen die ersten Trainingseinheiten zu absolvieren und mich optimal für die kommende Saison vorzubereiten", erklärt der Neuzugang.

"Wir haben Peter schon länger auf dem Radar. Er hat in der abgelaufenen Saison sehr starke Leistungen für die SV Ried erbracht. Mit seinen Qualitäten in Bereichen wie Ballbesitz, Kreativität oder auch Torgefahr wird er uns als Linksfuß sicher noch flexibler und stärker machen", berichtet Geschäftsführer Sport Günter Kreissl.

Zulj, der neben Ried auch mit dem WAC und der Admira in Österreichs höchster Spielklasse kickte, absolvierte bisher 87 Bundesliga-Spiele und erzielte 14 Tore.

Kreissl im Stress

Einen Tag nach Altach hat am Dienstag Sturm Graz als zweiter Bundesligist das Training für die neue Saison aufgenommen. Mit dabei bei der ersten Übungseinheit in Messendorf unter Coach Franco Foda waren mit Torhüter Jörg Siebenhandl und Offensivspieler Thorsten Röcher auch die zwei Neuen.

Zum Verschnaufen war seit dem Saisonende 2016/17 wenig Zeit. "Ich hatte keine Sommerpause, mit Ausnahme des Pfingst-Wochenendes", erklärte Kreissl. "Wir haben derzeit 19 Feldspieler. Ein bis zwei neue Spieler sind noch möglich." Dabei soll es sich um einen Linksfuß für die Verteidigung und einen Offensivspieler handeln. "Das muss aber gut passen", stellte Kreissl klar, dass diese Verpflichtungen kein unbedingtes Muss sind.

Lösung für Lück gesucht

Der Großteil des Stamms der vergangenen Saison wurde gehalten, Christian Schoissengeyr wird aufgrund seiner Knöchelverletzung allerdings noch bis in den Spätsommer fehlen. Vom Abschied von Baris Atik geht Kreissl hingegen aus, dessen Rolle soll Röcher übernehmen. Hinsichtlich eines Fixtransfers von Seifedin Chabbi zu Ried fehle nur noch die Unterschrift. Generell soll der Kader aber verkleinert werden, so soll noch für Goalie Daniel Lück eine Lösung gefunden werden.

Denn zwischen den Pfosten sind die Grazer durch Christian Gratzei und nun Siebenhandl gut besetzt. "Ich erwarte ein offenes Rennen", meinte der von den Würzburger Kickers gekommene Siebenhandl über das Duell um die Tormann-Position. Für den Ex-Mattersburger Röcher hat das Gesamtpaket Sturm am besten gepasst: "Meine Stärken sehe ich im 1:1 und auch im Abschluss habe ich mich in den letzten Jahren stark verbessert. Ich glaube, dass ich in der Offensive flexibel einsetzbar bin."

Foda top-motiviert

Foda sieht sein Team gut aufgestellt, die Neuen hätten Entwicklungspotenzial. Der Deutsche wünscht sich einen Linksverteidiger mit Einsetzbarkeit als Innenverteidiger und einen variabel einsetzbaren Offensivakteur. Der Coach versammelte vorerst nur 14 Spieler um sich, da u.a. Philipp Huspek und Marc Andre Schmerböck wegen einer Zahn- bzw. Nasen-Operation noch einige Tage ausfallen. Der Australier James Jeggo fliegt am Donnerstag zum Confederations Cup nach Russland.

"Ich bin top-motiviert. Das liegt in meinen Natur-Eigenschaften", erläuterte Foda. "Jetzt gilt es, das gute letzte Jahr zu bestätigen." Die Mannschaft müsse er so vorbereiten, dass die Spieler bis zum Winter stabil bleiben. Dafür stünde eine nur kurze Vorbereitung zur Verfügung. Am Montag geht es nach Bad Waltersdorf in ein dreitägiges Trainingslager, das Abenteuer Europa League startet für Sturm am 13. und 20. Juli. Die Auslosung dafür erfolgt nächsten Montag.

VIDEO - Das Bundesliga-Team der Saison:

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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