Sturm-Kritik wegen ORF-Präsenz

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Sturm Graz zeigt sich zufrieden mit den aktuellen Abo-Verkaufszahlen.

"Sie liegen deutlich über denen des Vorjahres", berichtet Geschäftsführer Wirtschaft, Thomas Tebbich. Das Ziel seien 5.500 an den Fan gebrachte Abos. Laut Tebbich muss sich Sturm jedenfalls wenig Sorgen machen.

"Ich kann auf eines der erfolgreichsten Wirtschaftsjahre der Vereinsgeschichte zurückblicken", erklärt der 42-Jährige und verweist für die kommende Saison auf ein Budget zwischen 12,5 und 13 Millionen Euro - ohne Einkünfte aus der Europa League.

Neben zuschauerbezogenen Einnahmen (Ticketing und Merchandising) sind es vor allem Sponsoring (40 Prozent) und TV-Gelder, die in die Sturm-Kassen fließen.

Kritik an magerer TV-Präsenz im ORF

Die Änderungen im TV-Vertrag, die erst ab der Saison 2018/19 wirksam werden, seien für Sturm jedenfalls positiv.

Weil dann auch sportlicher Erfolg und Zuschauer-Zuspruch als Kriterien bei der Aufteilung der Gelder gelten, dürfen die Grazer laut Tebbich mit rund 500.000 Euro mehr rechnen - zieht man die jüngste Saison als Bemessungsgrundlage heran.

Kritik übte er an der mageren Free-TV-Präsenz bei Heimpartien in der abgelaufenen Saison: "Nur zwei unserer Heimspiele waren im ORF zu sehen, damit war Sturm Schlusslicht."

Textquelle: © APA

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