Sturm: Entscheidung bei Sandi Lovric naht

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Die Transfer-Planungen des SK Sturm sind neben der Fan-Kritik an Trainer Franco Foda derzeit das große Thema in Graz.

Im Blickpunkt steht dabei unter anderem Sandi Lovric, dessen Zukunft weiterhin ungeklärt ist.

Hatte es zuletzt den Anschein, als wolle der 19-jährige Mittelfeldspieler die Steirer nach Auslaufen seines Vertrags im Sommer verlassen, schöpfen die Verantwortlichen der Blackies nun wieder Hoffnung.

"Wir haben in den letzten Tagen mehrere Gespräche mit ihm geführt", erklärt Sport-Geschäftsführer Günter Kreissl bei der Pressekonferenz vor dem Saisonfinale beim WAC.

Auf die Frage, ob es richtig sei, dass sich Lovric nun für einen Verbleib in Graz entschieden habe, meint Kreissl: "Unglaublich, was man so alles hört. Ich würde mich sehr freuen, wenn es so ist. Sollte es bereits final so sein, hätten wir es bekanntgegeben."

Weitere Transfers stehen bevor

Sowohl Kreissl als auch Foda hatten zuletzt öffentlich betont, alles unternehmen zu wollen, um das zuletzt verletzte "Jahrhunderttalent" bei Sturm zu halten. "Sandi war nicht erst jetzt ein Thema, wir haben schon länger mit ihm Kontakt gehabt, seit dem letzten Jahr", sagt Foda.

Mit der Verpflichtung von Thorsten Röcher ist der erste Neuzugang von Sturm seit Freitag fix, weitere Personalentscheidungen sollen und werden in den nächsten Tagen folgen. "Bis Donnerstagvormittag hat es bereits mehrere mündliche Zusagen gegeben", erklärt Kreissl.

Im Gegensatz zur Vorsaison besitzt der Stamm der Mannschaft noch einen Vertrag, von der Startelf gegen die Admira standen lediglich Simon Piesinger und Baris Atik ohne Kontrakt für die kommende Spielzeit da.

Deutsche Klubs wollen Atik

Beim defensiven Mittelfeldspieler wägen die Grazer die Alternativen ab. "Er hat ein sehr spezielles Profil, es gibt andere Spieler, die andere Stärken und Schwächen haben. Wir schauen uns das genau an", so Kreissl.

Gleiches gilt für Hoffenheim-Leihgabe Atik, der sich in Graz zwar sehr wohl fühle, sein langfristiges Ziel aber in der deutschen Bundesliga sieht. "Wir stehen in Konkurrenz mit anderen deutschen Vereinen, die ebenfalls Interesse zeigen. Aber es ist denkbar, dass er bleibt", meint der Sturm-Sportchef zum Status quo beim Dribblanski. 20 Feldspieler und 3 bis 4 Torhüter soll der Sturm-Kader für die neue Saison umfassen.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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