Foda dementiert Einigung mit Karlsruhe

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Steht Franco Foda vor dem vorzeitigen Absprung beim SK Sturm?

Von einem Wechsel im Winter zum Karlsruher SC will der 50-Jährige aktuell nichts wissen. Gegenüber "Sky" dementiert Foda, bereits um eine Vertragsauflösung angesucht zu haben, um beim deutschen Zweitliga-Klub anzuheuern. Es werde auf jeden Fall weitere Gespräche mit Sturm geben, so der Coach der "Blackies".

Die "Badischen Neuesten Nachrichten" hatten berichtet, dass Foda beim KSC Nachfolger von Thomas Oral werden soll. Mit Sportdirektor Oliver Kreuzer würde ein alter Bekannter auf den Mainzer warten.

Nun sei der Sturm-Trainer aber erstmal in den Urlaub geflogen. "Richtig, das steht ihm auch zu und das ist gut so", erklärt Geschäftsführer Sport Günter Kreissl bei der "Sky"-Sendung "Talk und Tore".

Kreissl: "Gehe davon aus, dass Vertragsverlängerung klappt"

Über die mediale Aufregung zeigt er sich überrascht. "Wir haben das Thema versucht ganz normal und emotionslos zu transportieren und dann wurde viel gemutmaßt. Aber ich kann nur sagen, dass ich mit Franco seit sieben Monaten gut zusammenarbeite und da nicht so viel dahinter ist, wie von den Medien vermutet wird."

Die weitere Vorgehensweise schildert Kreissl wiefolgt: "Ich gehe vom Plan A aus, also dass es mit der Vertragsverlängerung klappen wird. Sollte das überraschenderweise nicht zustande kommen, habe ich Interesse daran, dass er seinen Vertrag fertig macht. Und erst wenn der Franco irgendwann einmal zu mir kommt und sagt: Ich habe etwas, dann beschäftige ich mich mit Plan C."

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Mit Feuereifer bei jedem Training

Die Gerüchte um Karlsruhe lassen den 42-Jährigen kalt. Auch deswegen, weil Foda zuvor in diesem Jahr schon mit 1860 München und Ingolstadt in Verbindung gebracht wurde: "Er hat mir nicht einmal den Eindruck gemacht, dass er sich mit einem Abschied beschäftigt. Er war mit Feuereifer bei jedem Training und bei jeder Spielerbesprechung."

Zudem habe Kreissl ihm gesagt, dass er erst zu ihm kommen soll, wenn an der Sache etwas dran ist. Ob diese Gerüchte dann an Fodas Manager Max Hagmayr liegen? "Auch das ist möglich. Kann ich nicht beurteilen", sagt Kreissl grinsend.

Auf Details in den Verhandlungen will Kreissl weiterhin nicht eingehen. Finanzielle Forderungen seien aber nebensächlich: "Es ist ein komplexer Prozess bei einem Trainer. Wir haben beide unsere Standpunkte fair dargelegt und es war in dieser kurzen Zeit nicht möglich, dass alle Punkte fertig diskutiert werden, damit wir das bedenklos unterschreiben können."

Textquelle: © LAOLA1.at

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