Ried-Manager Reiter vor Rauswurf

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Paukenschlag bei der SV Ried!

Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, steht Manager Stefan Reiter kurz vor dem Rauswurf bei den Innviertlern. "Wir sind mit der Arbeit von Reiter nicht zufrieden", wird Finanzchef Roland Daxl zitiert.

Auch Reiter selbst bestätigt die Gerüchte: "Ich weiß, dass seit einiger Zeit mit möglichen Nachfolgekandidaten gesprochen wird."

Am Montag steht in Ried eine Präsidiumssitzung an, dann könnten die Tage des 56-Jährigen gezählt sein.

"Wir müssen gerüstet sein, weil sich Reiters Vertrag Ende April automatisch verlängern würde. Es wird eine zeitnahe Entscheidung geben, damit sich dieses Thema nicht bis Ende April durchzieht", stellt Daxl klar.

Seit 13 Jahren im Amt

Reiters Vertrag läuft offiziell noch bis Sommer 2018, er ist seit 2004 im Amt und damit längstdienender Sportdirektor der Bundesliga. Der Vertrag ist allerdings vom Klub mit 30. April 2017 einseitig kündbar. Reiter wäre damit nur noch bis Ende Mai dieses Jahres Angestellter der SV Ried. "Das ist das Recht des Vereins", sagt der Manager. "Wir werden bis spätestens Montagabend klären, in welche Richtung es geht."

Über die möglichen Gründe für die bevorstehende Trennung wollte Reiter nicht spekulieren. "Ich bin seit fast 25 Jahren im Profi-Fußball. Ich habe alles, was es gibt, gesehen. Mich schreckt gar nichts mehr", betont der Oberösterreicher.

Reiter war nach einem Gastspiel beim Lokalrivalen Pasching 2004 zu den Riedern zurückgekehrt. Seither lenkt er die sportlichen Geschicke der Spielvereinigung. Am Montag (15.00 Uhr) bestreitet der Tabellenachte, der in der Wintertransferzeit keinen neuen Spieler verpflichtet hat, ein Testspiel gegen den Zweitligisten Blau-Weiß Linz. Reiter will normal zur Arbeit erscheinen und danach auch an der Präsidiumssitzung teilnehmen.

Kehrt Schweizer zurück?

In dieser werde laut Klubangaben "über die sportliche Ausrichtung" gesprochen. Gegenüber der APA wollte Daxl am Freitagabend keine weitere Stellungnahme abgeben. Gerüchten zufolge verhandeln die Innviertler bereits mit Nachfolge-Kandidaten.

"Stimmt nur zum Teil", sagt Daxl der "Krone". Demnach überlegt man, statt einem Sportchef einen General-Manager zu installieren, unter dem mehrere Experten in verschiedenen Bereichen arbeiten. Für den Bereich "Spieler-Entwicklung" soll etwa mit Ex-Trainer Gerhard Schweizer verhandelt werden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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