Oliver Lederer: "Konterfußball keine Option"

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Seit 3.1.2018 leitet Oliver Lederer das Frühjahrs-Trainingscamp beim SKN St. Pölten und damit seine erste komplette Vorbereitung als Cheftrainer bei den "Wölfen".

Der 40-jährige Wiener übernahm das Trainerzepter beim Tabellenschlusslicht der Bundesliga Mitte September von Jochen Fallmann, der erhoffte Aufschwung blieb aber bisher aus.

"Wir sind sehr weit weg von berauschend, es ist sehr durchwachsen", weiß auch Lederer selbst, der im Gespräch mit unserem Partner-Portal "90minuten.at" den Klassenerhalt aber noch lange nicht abgeschrieben hat.

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Die Bilder zum Bundesliga-Trainingsauftakt 2018:

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RB Salzburg:

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Rapid Wien:

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Austria Wien:

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Wolfsberger AC:

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Sturm Graz:

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Auch den Umstand, dass der Rückstand auf den Neunten WAC (9 Punkte) bereits höher als das aktuelle Punktekonto der St. Pöltner (7 Punkte) ausfällt, ist für Lederer nur zusätzliche Motivation: "Ich sehe es als riesengroßen Anreiz, etwas zu schaffen, was vor uns so noch keiner geschafft hat. Wenn wir clever sind und uns gut verstärken, dann glaube ich, dass wir ein prägendes Kapitel in unserer Vereinsgeschichte schreiben können."

Rettungsanker Relegation

Selbst wenn es mit dem Klassenerhalt in der regulären Spielzeit nicht klappen sollte, bleibt für den SKN St. Pölten aufgrund der Liga-Reform immer noch das Hintertürchen Relegation offen.

"Das Wort Relegation ist nicht verboten. Es ist Teil des Wettkampfs. Der Letzte hat eben die Möglichkeit, Relegation zu spielen. Wenn es am Ende nicht reicht, wollen wir diesen Rettungsanker ergreifen", erklärt der Ex-Admiraner, fügt aber auch hinzu: "So lange wir den WAC im Blick haben und damit Land in Sicht ist, wollen wir uns damit nicht beschäftigen. Es liegt in einer Schublade, aber wir sind für Außenstehende der erste Anwärter. Wir sind ja nicht naiv."

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"Mein Weg ist der erfolgsversprechendste"

Dass die radikale Umstellung der "Wölfe" vom Konterfußball zu einem ballbesitzorientierten Offensivfußball bisher nicht zündete, ruft viele Kritiker auf den Plan.

Für Lederer ist dieser Umstand kein Problem: "Ich lasse Kritik von außen immer zu! Ich verstehe auch jeden, der meint, dass ich wie der Elefant im Porzellanladen vorgegangen bin. Ich habe als Trainer halt meine Grundprinzipien, wie ich arbeiten will und die habe ich auch vorgelegt. Ich bin überzeugt, dass dieser Weg der erfolgversprechendste ist."

Denn eines ist für den 62-fachen Bundesligaspieler klar: "Es gibt keine Relation zwischen Konterfußball und daraus resultierenden höheren Chancen auf den Klassenerhalt."

"Wenn es irgendeine Studie geben würde, die mir zeigt, dass Konterfußball erfolgreicher ist, würde ich sofort umstellen und anders trainieren. Aber die letzten fünf Absteiger haben versucht, tief zu stehen und alle sind abgestiegen", bemüht Lederer die Lehren der unmittelbaren Vergangenheit, um seinen Fußballstil rechtzufertigen.

Unabhängig davon, wie die Saison für Lederer und den SKN endet, blickt der Wiener positiv auf das zurückliegende, durchaus turbulente Jahr zurück: "Wenn ich in zehn Jahren auf die Jahre 2016/17 zurück schaue, bin ich davon überzeugt, dass das die lehrreichste Zeit war. Nicht nur sportlich, sondern auch privat."

Das gesamte Interview gibt es bei unserem Partner "90minuten.at" in voller Länge zu lesen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Sturm Graz: Lukas Spendlhofers Lust nach dem Herbst-Frust

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