Sturm: Spendlhofer spricht über Zukunft

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Das letzte Heimspiel des SK Sturm Graz in dieser Saison gegen die Admira (Donnerstag, 16:30 Uhr - im LAOLA1-LIVE-Ticker) steht im Zeichen des Abschieds.

Wie die Grazer am Mittwoch vermelden, werden Marko Stankovic, Roman Kienast, Andreas Gruber und Sascha Horvath vor dem Spiel offiziell verabschiedet werden. Letzterer wechselt zu Dynamo Dresden nach Deutschland. Die Zukunft der anderen Spieler ist noch offen.

Andere Spieler besitzen zwar noch einen Vertrag, haben durch ihre Leistungen aber Begehrlichkeiten geweckt. Einer davon ist Lukas Spendlhofer, der zu seiner Zukunft klar Stellung bezieht.

Auf die Frage, ob er auch in der kommenden Saison im Trikot der Schwarz-Weißen einlaufen wird, meint der Innenverteidiger: "Ich denke schon - Stand jetzt. Ich habe Vertrag (bis 2018, Anm.)."

Erfolglose Verhandlungen bei Potzmann und Piesinger

Anfang Mai hatte "Sturmnetz" davon berichtet, dass Werder Bremen Interesse am 23-Jährigen hätte. "Ich weiß nichts, also wird es nichts Anderes geben", sagt Spendlhofer.

Auch Charalampos Lykogiannis ist - trotz laufenden Vertrages in Graz - begehrt, unter anderem bei Red Bull Salzburg. Am Mittwoch durfte sich der Grieche über die Einberufung ins griechische Nationalteam für das WM-Quali-Spiel gegen Bosnien und Herzegowina freuen.

Mit Sandi Lovric, Marvin Potzmann und Simon Piesinger könnten Sturm drei weitere Spieler verlassen. Laut "Krone" verliefen Verhandlungen mit Potzmann und Piesinger zuletzt erfolglos. "Mir taugt's in Graz, ich hab zuletzt viele Einsätze gekriegt, was nach meiner Verletzung sehr wichtig ist", hofft Piesinger auf eine Zukunft in Graz.

Foda fordert bei möglichen Neuzugängen Geduld

Was mögliche Neuzugänge betrifft, hält sich Franco Foda bedeckt. "In der Ruhe liegt die Kraft", grinst der Sturm-Coach.

Bis zu einem Vollzug müssen sich die Fans der Steirer wohl noch etwas gedulden. "Wenn du gute Spieler an Land ziehen willst, braucht du die nötige Geduld. Gute Spieler haben meistens mehrere Angebote. Dazu müssen die Spieler nicht nur sportlich und menschlich zu uns passen, sondern auch finanziell. Da gibt es Rahmenbedingungen, die wir nicht überschreiten wollen."



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