Rapid: Neymar-Deal macht "Angst vor großem Knall"

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Der Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain zieht weite Kreise.

Auch die Verantwortlichen des SK Rapid werden auf die unglaubliche Ablösesumme von 222 Millionen Euro angesprochen und sind aufgrund des finanziellen Irrsinns auf dem Transfermarkt fassungslos.

"Kein Mensch ist so eine Summe wert", bringt es Trainer Goran Djuricin auf den Punkt.

Sportdirektor Fredy Bickel geht sogar weiter: "Eine normale Entwicklung, die absolut abnormal ist. Es macht Angst vor einem großen Knall."

Das denken Djuricin und Bickel weiters über den Neymar-Transfer:

Auch bei weitere Bundesliga-Vertretern löst der Neymar-Wahnsinn Unverständnis aus.

Schmidt: "Ich warte, bis bei uns ein Scheich anklopft"

Klaus Schmidt stimmte ähnliche Töne an. "Das ist Wahnsinn. Ich warte, bis bei uns ein Scheich anklopft", meldete auch der Altach-Coach gegenüber der APA Bedenken an. "Da sieht man, dass nicht alles gerecht verteilt ist, die Großen immer größer werden, für die kleinen wird es dagegen immer schwerer, sich in Europa Positionen zu verschaffen."

Diese Entwicklung sei zu hinterfragen. "Aber man darf nicht den Spieler verurteilen. Man muss sich gesamt was überlegen", betonte Schmidt. Altach-Sportdirektor Georg Zellhofer erklärte, Paris hätte für den Offensivspieler "auch 400 Millionen Ablöse gezahlt. Das ist sehr bedenklich für Fußball."

Für St. Pöltens Coach Jochen Fallmann sei ein Transfer in dieser Preisklasse überhaupt nur legitim, so lange alles unter halbwegs "fairen Bedingungen" ablaufe. "Aber es ist natürlich schon ein Wahnsinn, dass ein Spieler so viel wert sein kann", sagte der Niederösterreicher, der ein weiteres Problem wittert. Durch den "Neymar-Effekt" könnten nämlich in Bälde "zweit- und drittklassige Spieler nachziehen" und ebenfalls über Gebühr teuer werden.

Textquelle: © LAOLA1.at

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