Harte Kritik von Djuricin und Bickel am Rapid-Team

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Der SK Sturm hat einen Fehlstart ins Frühjahr hingelegt, noch keinen Punkt gesammelt. Der SK Rapid konnte diesen Patzer nicht ausnutzen, hat im Rennen um den zweiten Platz gerade einmal einen Punkt gutgemacht. Das schlägt aufs Hütteldorfer Gemüt.

Zumal sich die Grün-Weißen beim Gastspiel in der Südstadt gegen eine arg ersatzgeschwächte Admira eigentlich viel ausrechnen durften.

Mit dem Schlusspfiff standen sie aber mit leeren Händen da und schauten durch die Finger. Ein Eigentor von Mario Pavelic sorgte letztlich für die 1:2-Niederlage.


"Es ist ein Wahnsinn!"

Der Unglücksrabe ringt bei "Sky" nach Worten: "Es war einfach unglücklich. Ich kann mich nur bei der Mannschaft entschuldigen. Ich wollte das nicht so, wollte den Ball einfach klären. Es ist ein Wahnsinn!"

Vorwürfe an Pavelic wegen des Eigentors gibt es von den sportlich Verantwortlichen der Hütteldorfer nicht, insgesamt gehen Sportchef Fredy Bickel und Trainer Goran Djuricin mit ihrer Mannschaft nach der Niederlage allerdings sehr hart ins Gericht.

"Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll… Wenn man alle Spiele von uns sieht, konnten wir das Training eigentlich nie umsetzen", ärgert sich Bickel und geht nahtlos in Kritik an seinen Stürmern - diesmal im Speziellen an Joelinton, der gegen die Admira zwei Riesenchancen ausgelassen hat - über, "Joelinton hat im Trainingslager die Netze fast kaputtgeschossen, das Tor aus allen Positionen getroffen. Diese Chancen heute kannst du eigentlich gar nicht vergeben."

"Nicht im Geringsten zu entschuldigen"

Für Djuricin ging das Spiel vor allem in der ersten Spielhälfte verloren, als der SCR der neu zusammengewürfelten Admira-Truppe herzlich wenig entgegensetzen konnte: "Die erste Hälfte ist nicht im Geringsten zu entschuldigen. Wir waren viel zu zaghaft, überhaupt nicht mutig, wir wollten gar nicht. So zurückhaltend habe ich meine Mannschaft überhaupt noch nie gesehen. Keine Ahnung, warum. Wir haben uns so viel vorgenommen…"

Bickel sucht nach einer Erklärung für die enttäuschenden ersten 45 Minuten: "Wenn man die erste Hälfte sieht, dürfen wir uns nicht über fehlendes Glück beklagen. Wir waren viel zu verhalten, viel zu vorsichtig, das hat uns gelähmt. Für mich war es fast zu viel Respekt vor einem schlechten Resultat, alle waren wie gehemmt. Vielleicht waren wir fast zu fest fokussiert."

"Das sind nur Ausreden"

Djuricin findet in diesem Zusammenhang durchaus Erklärungen, verwirft diese kurz darauf aber selbst wieder: "Vielleicht hat der eine oder andere, der neu gespielt hat, ein wenig gebraucht, um reinzukommen. Die Südstadt ist auch nicht das Stadion, in dem wir am liebsten spielen. Vielleicht spielt das auch eine Rolle. Aber das sind nur Ausreden. Es war erste Hälfte einfach viel zu wenig, das geht so gar nicht."

Positiv sieht das Duo indes unisono die Reaktion in der zweiten Hälfte, als die Rapid-Mannschaft ein anderes Gesicht zeigte. "Die zweite Hälfte war gut bis sehr gut. Da haben wir uns so präsentiert, wie wir uns das vorgenommen haben, haben fünf Hundertprozentige kreiert. Anstatt das 2:1 zu schießen, schießen wir uns dann ein Eigentor. Das Spiel war mehr als chaotisch", so Djuricin.

Am kommenden Wochenende haben die Hütteldorfer die Chance auf Wiedergutmachung und können den Abstand zum SK Sturm verkürzen - es steht das direkte Duell mit den Grazern auf dem Programm.


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Altach-Salzburg 0:1(0:0)

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Austria - LASK 1:3

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SKN St Pölten - SV Mattersburg 0:3 (0:0)

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Derby-Skandal: Rapids Fanszene zeigt sich uneinsichtig

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