Schlusslicht Admira empfängt selbstbewusste WSG

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Mit lediglich zwei Punkten aus neun Spielen geht die Admira als klares Tabellenschlusslicht am Samstag (ab 17:00 Uhr im Live-Ticker) in das Duell mit der WSG Tirol.

"Für uns ist es egal ob vor, während oder nach der Länderspielpause - wir brauchen einfach Punkte", erklärt Admira-Trainer Klaus Schmidt. Unter seiner Führung erkämpfte sich seine Mannschaft beim letzten Heimspiel zumindest ein 1:1 gegen St.Pölten und damit einen von zwei Punkten. Zuletzt setze beim Gastspiel bei Sturm Graz aber eine deutliche 1:4-Abfuhr.

Fokus auf stabile Defensive

"Wir haben da teils guten Fußball gespielt, gezeigt, dass wir uns im Ballbesitz verbessert haben und auch die eine oder andere Möglichkeit gehabt. Vier Gegentore sind aber einfach zu viel", blickt Schmidt noch einmal zurück.

Deshalb wurde unter der Woche das Hauptaugenmerk auf die Defensive und der Arbeit für einen kompakteren Auftritt gelegt. "Natürlich wollen wir endlich einmal gewinnen, aber auch hinten die Null stehen haben. Es ist ein ganz wichtiger Punkt, dass wir stabiler werden und dann auf dem Fundament aufbauen können", meint der 51-jährige Steirer.

WSG trotz Ausfälle im Aufwind

Positiv ist für ihn, dass mit Offensivkraft Kolja Pusch und Abwehrspieler Fabio Strauss zwei wichtige Spieler nach Verletzungen zurück sind. Auf der anderen Seite müssen aber auch mit den an muskulären Problemen laborierenden Daniel Toth und Dominik Starkl zwei Akteure auf die Ausfallsliste gesetzt werden.

Auch die Tiroler können nicht aus dem Vollen schöpfen. Abwehrchef Ione Cabrera fehlt nach seiner Schulter-Operation, Benjamin Pranter macht ein Muskelfasereinriss zu schaffen. "Wir haben einen breiten, tollen Kader mit 25 Spielern. Ich vertraue jedem restlos", will WSG-Coach Thomas Silberberger nicht jammern.

Sein Team ist durch den 5:2-Sieg in der 2. ÖFB-Cup-Runde gegen die Austria und dem erkämpften 2:2 beim WAC klar im Aufwind. "Wir sind sehr gut drauf, haben Selbstvertrauen getankt, ich habe daher ein sehr gutes Gefühl", verlautet der Tiroler. Drei Punkte sind das erklärte Ziel. Das würde auch für viel Ruhe in der Länderspielpause sorgen.

Die achtplatzierten Tiroler, bei denen Tormann Ferdinand Oswald (29) und Stürmer Zlatko Dedic (35) am Spieltag Geburtstag haben, können den Abstand auf das Tabellenende mit einem Sieg auf zehn Punkte vergrößern. Logisch daher, dass Silberberger die Partie als "richtungsweisend" einstufte.

Beide Trainer mit Respekt vor dem Gegner

Sein Respekt vor der Admira ist groß. "Die Mannschaften von Klaus Schmidt kennt man, die sind bis auf die Zähne bewaffnet. Sie werden uns jagen, wir müssen höllisch aufpassen", sagt der Tirol-Trainer.

Schmidt gibt das Lob zurück. "Wattens hat die Austria im Cup eindrucksvoll eliminiert und in Wolfsberg richtig gut gespielt. Sie sind sehr konterstark und stark im Umschalten. Wir müssen versuchen, die richtigen Mittel dagegen zu finden", erläutert der Admira-Trainer.

Die Tiroler haben bisher auswärts (fünft) mehr Punkte geholt als daheim (vier). Die Admira hat jedoch noch nie ein Pflichtspiel gegen Wattens verloren.

Mögliche Aufstellungen

Admira: Leitner - Menig, Schösswendter, Strauss, Lukacevic - Kerschbaum, Lackner - Saracevic, Pusch, Paintsil - Bakis

Ersatz: Haas - Maier, Spasic, Hjulmand, Cmiljanic, Petlach, Aiwu, Kadlec, Hoffer, Cirkovic

Tirol: Oswald - Hager, Svoboda, D. Gugganig - Santin, L. Grgic, Mader, Adjei - Rieder, Dedic, Yeboah

Ersatz: Beccari - Neurauter, Buchacher, Gölles, Toplitsch, Walch, Jurdik, Nitzlnader, Katnik

Textquelle: © LAOLA1/APA

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