Kühbauer nach verpasstem Sieg stinksauer

 

Der SK Rapid Wien beendet den Bundesliga-Grunddurchgang mit einem aus Grün-Weißer Sicht unzufriendenstellenden 1:1 bei der WSG Tirol.

Während es für die Wattener noch um sehr viel - genauer gesagt, um den Einzug in die Meistergruppe - ging, war für die Hütteldorfer lediglich das Ziel, sich mit weiteren drei Punkten eine gute Ausgangslage für die anstehende Meistergruppe zu schaffen. Ein Unterfangen, das in die Hose ging.

Im Lager der Wiener ist man sich einig: Zwei Punkte gingen am Sonntag am Innsbrucker Tivoli verloren - wenn überhaupt. "Zwei Punkte? Normalerweise musst du auch noch einen Zusatzpunkt kriegen", zeigt sich Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer im Interview bei "Sky" nach dem Spiel stinksauer.

Kühbauer: "Es ärgert mich maßlos"

"Wir müssen uns vorwerfen, dass wir sehr fahrlässig waren mit Torchancen. Wenn wir Bälle nicht abspielen, dann ist es so, dass die mit einer Chancen ins Spiel zurückkommen", so der Rapid-Trainer.

Unzählige Hochkaräter fanden die Hütteldorfer vor, dazu auch noch ein vergebener Elfmeter in der Nachspielzeit - ein Umstand, der dem Rapid-Trainer überhaupt nicht schmeckt. "Es ärgert mich maßlos, weil das einfach ein klarer Sieg hätte sein müssen. Das ist echt störend", findet Kühbauer.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Dass es für die WSG Tirol heute noch um viel ging, war für Kühbauer nicht von Bedeutung. "Wir fahren grundsätzlich zu jedem Gegner hin und wollen drei Punkte machen, ob das jetzt Wattens oder eine andere Mannschaft ist. Aufgelegter wie heute geht auch gar nicht mehr. Wir müssen uns an der eigenen Nase anpacken. Ich bin echt sauer heute."

Ercan Kara hatte den Sieg gegen die WSG Tirol in der Nachspielzeit am Fuß. Sein Elfmeter, sowie sein Nachschuss, fanden jedoch nicht den Weg ins Tor. "Im Nachhinein weiß man es immer besser. Das sind zwei verlorene Punkte, die wir hier liegen gelassen haben", so der kürzlich ins ÖFB-Team einberufene Angreifer.

Das erwartet Kühbauer in der Meistergruppe

So geht Rapid nach Halbierung der Punkte mit einem Rückstand von vier Zählern auf Tabellenführer Red Bull Salzburg in die Meistergruppe - eine gute Ausgangslage, die man sich im Grunddurchgang schaffen konnte.

"Wenn man die gesamte Saison sieht, haben es die Jungs gut gemacht, da kann man gar nichts dagegen sagen. Wir haben mit Verletzungen, mit Sperren zu kämpfen gehabt und trotzdem haben die Burschen eine gute Saison gespielt", so Kühbauer.

"Aber jetzt geht es um die Musik, um den Honig und da müssen wir gute Leistungen bringen, Tore müssen auch geschossen werden", gibt der Rapid-Trainer die Marschroute für die finale Saison-Phase vor.


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