Rapid-Fans: Präsident Krammer sieht Fortschritte

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Rapid-Präsident Michael Krammer spricht im "Krone"-Interview über die Fans.

"Ich kann versichern, dass wir permanent mit unseren Fans arbeiten. Die Fans, die an den Derby-Vorfällen beteiligt waren, wurden dank unserer Videoüberwachung ausgeforscht. Sie bekommen wegen der Becherwürfe bei uns ein Stadionverbot auf Bewährung", so der 57-Jährige.

"Es gibt auch große Fortschritte. Etwa beim Thema Pyrotechnik, die bei uns im Stadion in gewissen Zonen verwendet werden darf. Außer ein paar Wahnsinnigen halten sich 90 bis 95 Prozent daran. Das ist mir immer noch lieber als null Prozent."

Krammer hält weiter fest: "Wir sind in Österreich die Einzigen, die so eine Szene haben. Nur Opposition bringt nichts. Druck erzeugt auch immer Gegendruck. Wir wollen Lösungen aufzeigen. Und beim Thema Rassismus sind wir rigoros."

Als Beispiel führt der Präsident den Vorfall beim Amateure-Derby an, als einige Rapid-Fans Austrianer als Judenschweine beschimpften, und diese mit Stadionverboten bestraft wurden sowie bei einer Schulung zum Thema Rapid unter dem Hakenkreuz waren. "Hoffentlich überlegen sie es sich genau und verwenden diese Ausdrücke nie mehr."


Textquelle: © LAOLA1.at

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